Abschiebung unmöglich: Illegal, untergetaucht, gefährlich? „Factum“ spricht mit Wolfgang Taucher über mögliche Lösungen.

Illegal, untergetaucht, gefährlich? Ein negativer Asylbescheid führt nicht zwangsläufig zur Abschiebung von Migranten. Diese scheitern oftmals daran, dass Staaten nicht gewillt sind, ihre Bürger zurückzunehmen. Oder weil den Flüchtlingen dort unmenschliche Behandlung droht. Tausende abgelehnte Asylwerber landen somit jedes Jahr im sogenannten „Deportation Gap“ – ohne Aufenthaltstitel, Arbeitsgenehmigung und Perspektive.

Was passiert mit Flüchtlingen, denen kein Asyl gewährt wird?

Entweder reisen sie freiwillig aus oder sie werden abgeschoben, so die landläufige Meinung. Dabei können viele Flüchtlinge gar nicht abgeschoben werden, da ihre Herkunftsländer nicht kooperieren. Andere tauchen nach Ablehnung des Asylbescheides einfach ab. Die „Factum“-Reporter wollen wissen: Wer sind die Menschen und welche möglichen Lösungen werden in der Regierung diskutiert?

Im Studio ist Wolfgang Taucher, Gruppenleiter Asyl im Innenministerium, zu Gast. Moderatorin Gundula Geiginger spricht mit ihm über mögliche Lösungen – von einer Generalamnestie bis hin zu Rückkehrabkommen mit Ländern wie Syrien und Afghanistan.

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