WSBK-Sensations-Rookie Alvaro Bautista hoffte auf eine Rückkehr in die Königsklasse, wollte dort aber nur mit konkurrenzfähigem Material antreten.

Im November feiert Alvaro Bautista seinen 35. Geburtstag. Doch trotz seines für einen Renn-Piloten fortgeschrittenen Alters plante der Spanier, 2020 wieder in der MotoGP anzutreten. Im Gespräch mit ‚GPOne.com‘ gesteht Bautista, dass er mit der Königsklasse noch nicht abgeschlossen hatte.

Bautistas großer Wunsch: Ein Platz im Ducati-Werksteam. Doch Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci werden auch in der kommenden MotoGP-Saison für den Werks-Rennstall aus Bologna an den Start gehen.

Bautista offenbar auch KTM-Kandidat

„Die Rückkehr in die MotoGP war eines meiner Ziele. Ich wollte aber ein konkurrenzfähiges Motorrad, mit dem ich ums Podium kämpfen kann“, bemerkt Bautista. Und nimmt Stellung zum Gerücht, er hätte bei KTM vorgesprochen: „Die KTM hat Potential. Doch damit kann man nicht gewinnen, und das ist offensichtlich.“

Bautista erinnert sich an seinen Einsatz für das Ducati-Werksteam in Phillip Island, bei dem er als Vierter knapp am Podium vorbeischrammte. „Es wäre toll gewesen, im Werksteam zu landen. Ich fuhr dort nur ein Rennen und denke nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe“, bemerkt der ehemalige MotoGP-Pilot.

In der kommenden Saison wird Bautista erneut in der Superbike-WM antreten. Nach den beiden ausstehenden Renn-Wochenenden in Argentinien und Katar wechselt der ehemalige 125er-Weltmeister ins Honda-Werksteam und wird die neue Fireblade pilotieren.

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