Christian Falkner bewirtschaftet einen der steilsten Bauernhöfe Österreichs. Eine Herausforderung für Familie, Umfeld und den Bauern selbst.

Die Doku-Serie „Ich, Bauer“ porträtiert die Höhen und Tiefen des Bauernlebens. Diesmal (am Freitag, 28.05. um 21.15 Uhr bei ServusTV): Der Bauer Christian Falkner bewirtschaftet im Ötztal mit seiner Familie einen der extremst gelegenen Höfe Tirols. Auf 1.500 Metern liegt sein Hof direkt an einer Steilwand und gilt als lebendiges Denkmal für den extremen Willen von Generationen von Bergbauern.

Der Bergbauernhof der Familie Falkner liegt auf 1.500 Metern im Tiroler Ötztal. Dort liegen die mit steilsten bewirtschafteten Flächen Österreichs. Nicht nur die außergewöhnliche Lage ist eine Herausforderung für die Familie: Die Landwirtschaft wirft nicht genug Geld zum Überleben ab. So arbeitet Christian im Nebenerwerb als Klauenpfleger und schert Schafe. Seine Frau Adelheid ist Lehrerin an der Landwirtschaftsschule in Imst, die drei gemeinsamen Kinder gehen unten im Tal zur Schule.

Ich, Bauer im Ötztal

Leben auf 1500 Metern – und höher

Steilwände säumen den Serpentinenweg. Die Kinder haben hier oben keine Bälle zum Spielen, so steil ist es. Etwa seit dem Jahr 1300 gibt es den Hof auf 1.500 Metern Höhe. Die Familie von Christian Falkner kam vor vielen Generationen aber nicht aus dem Tal sondern von weiter oben, von der Reichalm – wo heute die 20 Schafe ihre Almzeit verbringen – herunter.

Sie haben sich damals auf dieser Terrasse niedergelassen, am „Thron“ der Engelswand. Seine Kinder sollen später einmal etwas anderes machen, sagt Christian Falkner, auch wenn das Glitzern in seinen Augen dabei doch für einen geheimen Wunsch nach Hofübergabe spricht. Im Sommer packen Christian und seine Frau die drei Kinder und ziehen mit Schweinen, Kühen, Hühnern, Sack und Pack hinauf auf die 500 Meter höher gelegene Alm. Dort oben gibt es keinen Strom, keinen Komfort, aber Ursprünglichkeit: für die Familie der ideale Urlaub.

Der König von der Engelswand