Der deutsche Qualifikant Matthias Bachinger überraschte den Titelverteidiger aus der Slowakei: Martin Klizan.

Der deutsche Qualifikant Matthias Bachinger hat am Montag auch das zweite Center-Court-Match in Kitzbühel zum Marathon gemacht und dann sogar die Überraschung geschafft. Der Außenseiter besiegte Vorjahres-Sieger Martin Klizan (SVK) mit 7:6 (5), 6:7 (5), 7:6 (4). Der aktuelle 125. im ATP-Ranking gewann nach 2:58 Stunden und eliminierte damit auch den Vorjahres-Auftaktbezwinger Dominic Thiems.

„Man versucht immer weiter zu machen, Punkt für Punkt zu spielen. Natürlich hat es wehgetan, im zweiten Satz 5:2 im Tie-Break zu haben“, bezog sich der 32-jährige Bachinger auf den dann noch verlorenen Satz. „Ich bin dann mal auf die Toilette gegangen und habe mich beruhigt. Am Ende ist es unglaublich schön für mich, dass ich das Match gewinnen konnte.“

Interview mit Sieger Matthias Bachinger

Klizan: Kostet viele Punkte im Ranking

Bachinger, der es dieses Jahr in Marseille aus der Qualifikation bis ins Viertelfinale geschafft hat, hat Klizan im Ranking damit nun viele Punkte gekostet. „Er ist ein Top-Spieler, es ist schon was Besonderes, den Titelverteidiger rauszuhauen. Ich freue mich, Kitzbühel ist ja fast ein Heimturnier für mich“, meinte der Münchener, der auch die tolle Kulisse im Stadion lobte. Bachinger trifft nun im Achtelfinale entweder auf Pablo Carreno Busta (ESP-8) oder den Norweger Casper Ruud.

Kitzbühel: Die Highlights von Klizan gegen Bachinger

Die beiden ersten Partien auf dem Center Court sorgten zumindest für einen inoffiziellen Rekord. Denn nach dem 3:36-Stunden-Fight zwischen Lorenzo Sonego (ITA-7) und Federico Delbonis (ARG) dauerte auch dieses Match fast drei Stunden und machte damit das Österreicher-Duell Dennis Novak gegen Jurij Rodionov zur „Abendsession“. Kurios ist auch, dass diese beiden Singles in sechs Tie-Breaks entschieden wurden. (APA)

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