Die Mozart-Oper von Produktionsduo Teodor Currentzis und Peter Sellars exklusiv bei ServusTV am Donnerstag, 15.08. um 21.15 Uhr.

ServusTV zeigt exklusiv die vielbeachtete Eröffnungsoper der Salzburger Festspiele: Wolfgang Amadeus Mozarts „Idomeneo“. Am Pult des Freiburger Barockorchesters sorgt Star-Dirigent Teodor Currentzis sowohl beim Publikum, wie auch den Kritikern für wahre Begeisterungsstürme. Die durchaus kontrovers diskutierte Regie stammt von Altmeister Peter Sellars, der für ServusTV selbst in den Ü-Wagen steigt und auch die Regie der TV-Übertragung verantwortet. So bietet der Salzburger Sender seinen Zuseher die einmalige Gelegenheit sich selbst ein Bild dieses außergewöhnlichen „Idomeneo“ zu machen.

Idomeneo: Peter Sellars im Regiestuhl

Idomeneo: Was Mozart schuf, ließ die Musikwelt aufhorchen

Mit “Idomeneo“ schuf der erst 24-jährige Mozart ein Gesamtkunstwerk, das die damalige Musikwelt aufhorchen ließ. Musik, Drama, Tanz und Bühneneffekte verschmelzen darin auf einzigartige Weise. Ein Gesamtkunstwerk, das zu Mozarts Zeit aufgrund der großen Anforderungen eigentlich nie adäquat aufgeführt werden konnte – und für das die Bühne der Felsenreitschule in Peter Sellars beeindruckender Inszenierung geradezu wie gemacht zu sein scheint. Die Zuseher erwartet aufregendes Musiktheater am Puls der Zeit. Mit tief bewegenden Bildern zeigt Regie-Legende Sellars wie aktuell „Idomeneo“ noch heute ist – ohne dabei mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen und ins Plakative abzurutschen. Es geht um die Zerstörung der Umwelt, die Verzweiflung von Geflüchteten, und vor allem um die Frage: Gibt es eine junge Generation, die bereit ist die Liebe über den vorherrschenden Hass zu stellen?

Peter Sellars zieht die Fäden

Und wer wäre besser geeignet, das Regiekonzept auch für die TV-Ausstrahlung zu adaptieren, als Peter Sellars selbst? So steigt der Altmeister für die Aufzeichnung in den Ü-Wagen und verantwortet höchstpersönlich die Übertragung seiner Regieeinfälle auf den TV-Bildschirm. So ist sichergestellt, dass den Zusehern kein wichtiges Detail der Inszenierung verloren geht und die Oper so zu erleben ist, wie es sich der Regisseur vorgestellt hat.