Der Niederösterreicher Dominic Thiem zieht bei den French Open nach dem 3:1-Sieg gegen Pablo Cuevas (URU) ins Achtelfinale ein.

Dominic Thiem ist am Samstag in Paris zum vierten Mal en suite ins Achtelfinale der French Open eingezogen. Der 25-jährige Tennis-Star eliminierte den Uruguayer Pablo Cuevas wieder mit einiger Mühe, aber letztlich nach 2:36 Stunden noch in vier Sätzen mit 6:3, 4:6, 6:2, 7:5. Thiem stellte im Head-to-Head mit dem 33-jährigen Weltranglisten-47. auf 4:2.

Jetzt wartet Monfils

Dominic Thiem steht damit in seinem 22. Grand-Slam-Turnier zum 11. Mal in der Runde der letzten 16. In dieser trifft der Weltranglisten-Vierte am Montag auf den als Nummer 14 gesetzten Franzosen Gael Monfils. Gegen den charismatischen Monfils hat er alle vier bisher gespielten Matches gewonnen.

„Die Partie war in Ordnung. Es war mit Abstand die beste bis jetzt, aber nichtsdestotrotz muss ich mich gewaltig steigern gegen Monfils am Montag“, so Thiem.

Thiem: „Noch nicht richtig zufrieden“

„Die ersten drei Matches waren ein bisserl ein Auf und Ab. Es waren sehr gute Phasen dabei, dann auch sehr schlechte. So richtig zufrieden bin ich noch nicht“, erklärte der Weltranglisten-Vierte. Für ihn ist aber die Tatsache, dass er wieder im Achtelfinale steht, vorrangig. „Das Wichtigste ist, dass ich halbwegs schadlos in der zweiten Woche bin. Ich sage auch, dass ich gegen Monfils keinesfalls als Favorit in die Partie reingehe, weil der ist, wie es scheint, fit und auch motiviert zur Zeit.“

Zum Match gegen Cuevas sprach Thiem von einem „schlechten Start, obwohl er auch gut begonnen hat. Dann habe ich wirklich gut gespielt bis 6:3.“ Das frühe Break im zweiten Satz sei nicht so schlimm gewesen, weil er danach zwei sehr gute Games gespielt habe. „Aber dann habe ich den zweiten Satz richtig dumm hergegeben. Das Game zum 4:5 war schon richtig schlecht und dann habe ich einen kompletten Aussetzer bei 4:5 gehabt.“

Trotz des Satzverlustes habe er sich davon gut erfangen, meinte Dominic Thiem. „Es war dann ein gutes Match. Als er mich im vierten Satz zurückgebreakt hat, das war echt gut von ihm. Bei 5:5 hat er mir die Fehler wieder zurückgegeben.“(APA)