Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer bleibt dem Skisprung-Sport erhalten. Der 29-jährige Tiroler hat sich entschieden, seine Karriere fortzusetzen.

Gregor Schlierenzauer hat sich entschieden, seine Skisprung-Karriere fortzusetzen. Der seit Dezember 2014 sieglose, erfolgreichste Athlet des Springer-Weltcups gab dies in einer vom ÖSV übermittelten Stellungnahme am Dienstag bekannt. Den Weg, der ihn zurück an die Spitze führen soll, wird der 29-jährige Tiroler mit Unterstützung des bisherigen deutschen Bundestrainers Werner Schuster beschreiten.

„Der Skisprung-Sport bedeutet mir trotz der mageren letzten Jahre nach wie vor extrem viel. Umso mehr freue ich mich über das Vertrauen seitens des ÖSV und bin über den gemeinsamen Weg sehr dankbar. Der Weg zurück wird definitiv kein einfacher, zumal der Skisprung-Sport noch um ein Stück sensibler geworden ist und die Dichte richtig groß ist. Ich gehe die Herausforderung mit viel Respekt, Zuversicht und großer Motivation an“, sagt Gregor Schlierenzauer.

Frische Motivation für Iraschko-Stolz

Daniela Iraschko-Stolz hat sich für die Fortsetzung ihrer Skisprung-Karriere frische Motivation geholt. Die dreifache Medaillengewinnerin der Heim-WM in Seefeld wird künftig im Olympia-Stützpunkt Innsbruck trainieren. „Das bringt nach langjährigem Training neue Reize und neuen Input“, sagte die 35-Jährige. Sie sei „richtig heiß darauf, diese lässige Situation zu erleben“.

Die „Grande Dame“ des Skispringens hat mit ÖSV-Cheftrainer Harald Rodlauer den Weg genau abgesprochen. „Sie hat alle Freiheiten, sie kann selbst entscheiden, zu welchen Kursen sie kommt und wo sie starten wird“, sagte der ebenfalls aus Eisenerz stammende Rodlauer der APA – Austria Presse Agentur. Skispringen wird die Wahl-Tirolerin jedenfalls erst ab Juli.

Rücktritt von Kofler

Andreas Kofler hat hingegen am Montag seinen Rücktritt vom aktiven Sport erklärt. Der 34-jährige Olympiasieger und Weltmeister aus Tirol gab dies bei einer Pressekonferenz im Innenministerium in Wien bekannt, zu der er mit Familie angereist war. „Ich stehe da, um den ersten Schritt in eine neue Zukunft zu machen“, sagte Kofler. „Der Abschied fällt mir schwer. Aber es wird Zeit für neue Wege.“ (APA)

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