Das Remis von Red Bull Salzburg bei SSC Napoli erhöht nicht die Chancen aufs Achtelfinale der Champions League, die Verantwortlichen sind aber sehr zufrieden.

Vier Punkte in den ersten vier Champions-League-Spielen der Vereinsgeschichte holte Red Bull Salzburg. Das 1:1 bei SSC Napoli hat die Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale zwar nicht größer werden lassen. Die Salzburger strichen dennoch primär das Positive hervor – die Leistung, aber auch den Punktgewinn, der sie zumindest dem Umstieg in die Europa League sehr nahe gebracht hat.

Erstes Mal „gegen diese Top-Top-Gegner“

Mit der Entwicklung, die sein Team in der Königsklasse hingelegt hat, ist Salzburg-Trainer Jesse Marsch zufrieden. „In vier Spielen in diesem Turnier haben wir wirklich gut gespielt.“ Die Leistung in Neapel sei vielleicht nicht die beste der bisherigen Saison gewesen. „Aber der Gegner hat viel zu tun mit diesem Thema.“

„Wir haben viel zu tun, das ist klar. Aber vier Punkte und vier gute Leistungen, das ist nicht so schlecht“, sagte der Chefcoach über die bisherige CL-Saison. „Es ist das erste Mal für diesen Verein gegen diese Top-Top-Gegner. Wir sind stolz auf unsere Jungs.“

Ähnlich sah das Sportdirektor Christoph Freund. „Ich glaube, den ganzen Herbst präsentieren wir uns schon richtig gut – auch in der Champions League“, meinte der Salzburger. „Ich bin mächtig stolz auf die Truppe. Sie hat sich entwickelt. Es macht Freude zu sehen, wie sie sich dem Niveau angepasst hat.“

Freund: „Hier haben schon ganz andere Mannschaften verloren“

„Grundsätzlich sind wir sehr happy und stolz, dass wir hier einen Punkt mitnehmen. Hier haben schon ganz andere Mannschaften verloren“, erinnerte Freund und sprach von einem „sehr, sehr wertvollen“ Zähler. „Unser großes Ziel ist, (im Europacup) zu überwintern. Dem sind wir einen großen Schritt näher gekommen.“

Statt Champions dürfte es im Frühjahr aber eher wieder Europa League heißen – der Bewerb, in dem Salzburg 2018 das Halbfinale erreicht hat und zuletzt im März im Achtelfinale an Napoli gescheitert ist. Bei Salzburg standen diesmal nur drei Spieler in der Startformation, die schon vor acht Monaten beim 0:3 in Neapel begonnen hatten – laut Freund ein Zeichen für den erfolgreich vollzogenen Umbruch im Team. (RED/APA)

FIS vs. Athleten: die Streitpunkte