Thema dieses Mal bei Factum: Islam-Unterricht in Österreich. Was wissen wir über Lehrer, Inhalt und Ablauf des Islam-Unterrichts?

Seit Jahren steigt die Zahl der Kinder, die den islamischen Religionsunterricht besuchen. In Wiener Volksschulen sind es im aktuellen Schuljahr etwa 22.000 Kinder. Das ist ein Anstieg von 73 Prozent im Vergleich zu 2005. Die Islamische Glaubensgemeinschaft bezeichnet den Unterricht als „modellhaft, da sich positive Effekte für die Integration ergeben.“ Doch ist das wirklich so? Was wissen wir über Lehrer, Inhalt und Ablauf des Unterrichts?

Wer sind die Islam-Lehrer?

Die „Factum“-Reporter haben die Namen von 178 Islam-Lehrern recherchiert. 15 von ihnen sympathisieren mit Gruppierungen, die dem politischen Islam zuzuordnen sind. Der Staat bezahlt diese Lehrer und hat die Dienstaufsicht. Aber hat keinen Einfluss darauf, wer als Islamischer Religionslehrer in den Klassenzimmern tätig ist, wer und wie diese kontrolliert werden. Denn die inhaltliche Fachaufsicht liegt bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Brisantes Fazit

So frei wie bei der Auswahl der Lehrer, so frei ist die IGGÖ auch bei der inhaltlichen Gestaltung der Religionsbücher. Denn im Gegensatz zu allen anderen Schulbüchern müssen diese staatlich nicht genehmigt werden. „Factum“ liegen bislang unveröffentlichte Gutachten zu den Religionsbüchern vor, deren brisantes Fazit: Das Buch gleiche einem Propagandaheft.

Thema dieses Mal bei Factum: Muslimbrüder im Klassenzimmer – Islam-Unterricht in Österreich. Studiogast bei Moderator Michael Fleischhacker ist Hamed Abdel-Samad, Politikwissenschaftler und Islam-Kritiker.

Weitere Themen dieser Sendung:

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