Niko Kovac ist als Bayern-Trainer Geschichte. Jetzt läuft die intensive Suche nach einem Nachfolger und die Gerüchteküche brodelt bereits.

Ralf Rangnick, José Mourinho, Massimiliano Allegri, Erik ten Hag? In den Medien fallen bereits viele prominente Namen, die als Cheftrainer des FC Bayern München in Frage kommen könnten. Doch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge gibt sich am Tag nach der Trennung von Niko Kovac naturgemäß bedeckt. Über Gerüchte und Spekulationen werde er sich nicht äußern.

Auch Hoeneß darf mitreden

Bei der mitten in der Saison besonders schwierigen Trainersuche wird auch Präsident Uli Hoeneß als demnächst einfaches Aufsichtsratsmitglied eingebunden sein, wie Rummenigge erklärte. „Ich möchte zunächst einmal festhalten, dass Uli Hoeneß, Hasan Salihamidzic und ich gemeinsam und einvernehmlich mit Niko Kovac entschieden haben, die Zusammenarbeit zu beenden. Und auch in Zukunft werden Uli, Hasan und ich in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat wichtige Entscheidungen gemeinsam diskutieren und beschließen“, sagte Rummenigge, der sich auch bezüglich des Zeithorizonts zugeknöpft gab.

„Volles Vertrauen“ für Interimscoach Flick

Abseits der intensiven Trainersuche liegt der Fokus nach der 1:5-Pleite gegen Eintracht Frankfurt auf den anstehenden sportlichen Herausforderungen. Gegen Olympiakos Piräus in der Champions League und Borussia Dortmund wird der bisherige Kovac-Assistent Hans-Dieter Flick als Interimscoach fungieren. „Hansi Flick genießt unser Vertrauen, und ich denke, dass er im Moment genau der richtige Mann ist“, erklärte Rummenigge. (RED/APA)

04. November – Der Sporttalk am Montag