Dieses Mal Thema bei „Factum“: Ist Plastik tatsächlich so schlimm, wie uns die flächendeckende mediale Erzählung glauben lässt?

Das Plastik-Sackerl wird es in der EU nicht mehr lange geben. Schade eigentlich, denn wenn man die Plastik-Hysterie ein wenig hinter sich lässt und sich in die Materie vertieft, kommt man zu dem Schluss, dass ein Plastik-Sackerl in der ökologischen Gesamtbilanz besser abschneidet als all die Papier-Sackerl, die jetzt in den großen Supermärkten als ökologische Alternative angeboten werden. Dieses Mal Thema bei „Factum“: Ist Plastik tatsächlich so schlimm, wie uns die flächendeckende mediale Erzählung glauben lässt?

Größte Stärke ist größte Schwäche

Klar ist: Plastik ist kein natürliches Produkt und sollte deshalb nicht in großen Mengen in das Ökosystem eingeführt werden. Wobei die größte Stärke des Plastiks – seine Langlebigkeit – in diesem Kontext zugleich seine größte Schwäche ist.

Aber: Erstens sind die derzeit bekannten Alternativen zu Plastik in ökologischer Hinsicht kein wirklicher Fortschritt. Zweitens ist Plastik in vielen Bereichen nach wie vor unverzichtbar. Und drittens haben die Ozeane der Welt deutlich ernsthaftere Probleme als Plastik – allen voran Erwärmung und Überfischung…

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