Maßnahmenvollzug: Die „Factum“-Reporter werfen einen Blick auf das Reformpapier, befragen Experten zur aktuellen Situation und reden mit Betroffenen und Opfern.

Dieses Mal Thema bei „Factum“: Verschleppte Reformen, eine steigende Zahl an Einweisungen und wenige Entlassungen führen beim Vollzug für psychisch kranke Rechtsbrecher zu immer größeren Problemen. Mehr als 1.000 Menschen sitzen in Österreich im Maßnahmenvollzug – weggesperrt auf unbestimmte Zeit. Justizminister Josef Moser will neue Regeln für „geistig abnorme Rechtsbrecher“. Das Reformpapier lässt jedoch seit eineinhalb Jahren auf sich warten. Ein von Experten erstelltes Bündel an Reformideen liegt schon seit 2015 im Justizministerium.

Einweisungen stark erhöht

Seither hat sich die Zahl der Einweisungen stark erhöht: Die vorausgehenden Gutachten sorgen immer wieder für Kritik. Eine steigende Anzahl an Asylwerbern im Maßnahmenvollzug belastet auch das System. Wann und wie wird der Maßnahmenvollzug endlich reformiert?

Die „Factum“-Reporter werfen einen Blick auf das Reformpapier, befragen Experten zur aktuellen Situation des Maßnahmenvollzuges und reden mit Betroffenen und Opfern.

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