20 Jahre nach der Brandkatastrophe im Tauerntunnel zeichnet diese ServusTV-Reportage die Ereignisse nach und befragt Augenzeugen sowie Einsatzkräfte.

Am 29. Mai 1999 rast um 4:55 Uhr ein Lkw in eine Autokolonne, die vor einer Baustellen-Ampel im Tauerntunnel wartet. Dabei schiebt er vier Autos auf einen Lastwagen mit 24.000 Lackspraydosen. Tanks und Spraydosen explodieren, Flammen lodern auf und eine giftige Rauchgaswolke breitet sich im Tunnel aus.

Zwölf Tote, 60 Verletzte

Einen eigenen Rettungsstollen gibt es damals in der einspurigen Röhre nicht. Bei Sichtweiten von unter zehn Zentimeter können sich einige Menschen dennoch zu Fuß zum Ausgang retten. Die anrückenden Feuerwehren stehen vor einer Wand aus schwarzem Rauch und können bei Temperaturen von über 1000 Grad nur langsam vorrücken. Unter der enormen Hitze stürzen Beton-Elemente der Tunneldecke ein. Auch für die Retter besteht Lebensgefahr. Zwölf Tote und über 60 Verletzte sind die traurige Bilanz der größten Autotunnel-Katastrophe Österreichs. Zurück bleibt eine Mondlandschaft mit ausgebrannten Autowracks, teilweise sind die Fahrzeuge ineinander verschmolzen.

20 Jahre danach

20 Jahre nach der Tragödie zeichnet diese ServusTV-Reportage die Ereignisse im Tauerntunnel nach, befragt Augenzeugen, die dem Flammeninferno entkommen konnten und lässt Feuerwehrleute zu Wort kommen, die damals gegen die Feuerwalze kämpften.

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