Das Zugpferd Dominic Thiem und die Folgen: Der Center Court in Kitzbühel war vier Mal en suite ausverkauft. „Wir stoßen an unsere Grenzen“, bilanziert Turnierchef Alex Antonitsch.

Die Veranstalter des Generali Open Kitzbühel haben am Samstag eine sowohl sportlich als auch wirtschaftlich höchst zufriedene Bilanz ihres Tennis-Turniers gezogen. Mit 51.500 Besuchern im Laufe der Woche hat man die Bestmarke aus dem Vorjahr seit der „neuen Ära“ wieder übertroffen. Vier Mal in Folge war ab Mittwoch der 5.600 Fans fassende Center Court ausverkauft.

Und vom 25. Juli bis 1. August 2020 wird auch wieder Dominic Thiem in der Gamsstadt aufschlagen. Dies ist ein Garant dafür, dass auch im Olympia-Jahr viele Zuschauer kommen werden.

Generali Open 2019: Dominic Thiem im Interview

Viele Fans verzweifelt auf Ticket-Suche

„Wir stoßen hier sicherlich auch an unsere Grenzen“, meinte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Am Mittwoch hatten wir z.B. 8.000 Personen auf der Anlage.“ Aktuell gäbe es nur noch an den Qualifikations-Tagen und am Turnier-Montag zusätzliches Potenzial. „Dass die Leute heuer in der Stadt mit Plakaten auf Ticket-Suche waren, war für uns eine völlig neue Situation“, so der Turnierdirektor.

Im Jahr 2020 kommt Thiem inklusive seinem ersten Challenger-Einsatz zum zehnten Mal nach Kitz, da sich der Weltranglisten-Vierte schon vorab gegen ein Antreten bei den Olympischen Spielen in Tokio entschieden hat.

Nach einigen Investitionen in diesem Jahr in eine große Markise im Stadion, neue Leitungen, Asphalt-Arbeiten und neue Zäune sei ein „starkes Signal“ gesetzt worden, so Markus Bodner, einer der beiden Turnier-Veranstalter. „Natürlich hoffen wir, Tennis-Fans auch in Zukunft mit weiteren Innovationen erfreuen zu können. Vorausgesetzt, dass alle Beteiligten, federführend die Stadtgemeinde Kitzbühel, diese Ideen und Visionen mittragen“, ergänzte Herbert Günther. (APA)

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