Lebensraum:

Leoparden haben eines der größten Verbreitungsgebiete aller Großkatzen. Sie sind sehr anpassungsfähig und haben die unterschiedlichsten Lebensräume erobert. Selbst in den Vororten von Metropolen werden immer wieder Exemplare gesichtet. Die meisten Tiere leben allerdings in Afrika, südlich der Sahara.

© Terra Mater / Icon Films / Brad Bestelink

Besonderheit:

Je nach Verbreitungsgebiet weisen Leoparden unterschiedliche Fellzeichnungen auf. Fast allen gemeinsam sind jedoch die schwarzen Rosetten, die zum Teil die Körper zieren. Zur Schwanzspitze und zu den Pfoten hin sind fast ausschließlich schwarze Flecken zu finden.

Beute:

Leoparden sind beim Fressen ausgesprochene Opportunisten. Vieles steht auf dem Speiseplan und richtet sich in erster Linie nach dem Nahrungsangebot des jeweiligen Lebensraumes. Ihr Beute-Spektrum reicht von Käfern über Reptilien bin hin zu Vögeln und Großsäugern. Bevorzugt werden jedoch Säugetiere mit einem Gewicht von ca. 30-50 Kilogramm verzehrt.

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Arten:

Amurleopard: Mit weniger als 35 Individuen in der Wildnis zählt der Amurleopard zu den seltensten Wildkatzen der Erde und steht am Rande des Aussterbens. Die Raubkatze kommt nur noch in der Amur-Region Russlands, in zwei Provinzen Nordchinas und vermutlich noch in Nordkorea vor.

Schneeleopard: Der Schneeleopard lebt auf Geröllhalden, Fels- und Schneeflächen in alpinen und subalpinen Vegetationszonen in Höhen zwischen 2.700 und 6.000 Metern. Der Ruf der Schneeleoparden ist ein lang gezogenes Heulen, das oft als Schrei des Fabelwesen Yeti interpretiert wird. Die vergrößerten Nasenlöcher dienen dazu, die bis zu minus 40 Grad kalte Gebirgsluft vorzuwärmen, bevor sie in die Lungen gelangt. Der große Brustkorb und die starke Lunge helfen den Schneeleoparden dabei, genügen Sauerstoff aufzunehmen, denn die Luft in seinem Aufenthaltsgebiet ist sehr dünn.

Schwarzer Panther:Der Schwarze Panther ist keine eigene Art, sondern ein Leopard oder Jaguar mit schwarzem Fell. Die besondere Fellfärbung entsteht durch Vererbung eines mutierten Gens, das bisweilen auch normal gefärbte Tiere besitzen.

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