Er ist der größte Eisenerztagbau Mitteleuropas und dominiert die Gegend rundherum – der Erzberg. Er wirft einen riesigen Schatten auf die Region und die Menschen, die dort leben.

Er ist der größte Eisenerztagbau Mitteleuropas und dominiert die Gegend rundherum – der Erzberg. Er wirft einen riesigen Schatten auf die Region und die Menschen, die dort leben. Mit und gerade wegen dieses vermeintlich übermächtigen Schattens haben sich die Eisenerzer als findige und fähige Menschen entpuppt.


Wo einst mehr als 4.000 Menschen Arbeit fanden, braucht es heute nur mehr rund 230 Menschen, um 6.000 Tonnen Erz pro Tag aus dem Berg zu sprengen, das Erz zu extrahieren und auf den Weg Richtung Linz und Donawitz zu schicken – der steirische Erzberg. Das Erz bleibt, die Eisenerzer aber gehen.

Die Menschen um den Erzberg

Wie geht es der Region heute? Ist Eisenerz tatächlich trostlos und verlassen? Viele Einheimische beweisen, es gibt ein Leben nach dem Bergmanns-Dasein. Die Gegend um und am Fuß des Erzbergs bietet viele Entfaltungsmöglichkeiten. Reini Schenkermaier braut hier zum Beispiel sein eigenes Bier. Franz Ritzinger hat in Eigeninitiative ein Mineralienmuseum gebaut und für Bienen ist die Gegend das reinste Paradies. Wir blicken aber auch auf gelebte Traditionen zwischen Eisenerz und Leoben, auf das was sich erhalten und weiterentwickelt hat. Denn der Erzberg ist das Rückgrat der Region, wichtigster Wirtschaftsmotor und der große Stolz der Einheimischen. Doch nun heißt es, in die Zukunft zu blicken.

Rund um den Erzberg – Eine Region im Wandel, Freitag, 21.15 Uhr bei ServusTV