Manche Rezepte gelingen mit dem Dampfgarer einfach besser. Und gesünder sind die Mahlzeiten auch noch. Ernährungswissenschaftlerin Hanna Dorner erklärt, warum.

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Dampfgarer erobern sowohl als Stand- als auch als Einbaugerät immer mehr Küchen und erleichtern ihren Besitzern das gesunde Kochen. Aber warum ist das Garen mit heißem Dampf eigentlich so gut? Wir haben uns bei Ernährungswissenschaftlerin Hanna Dorner erkundigt.

„Selbst hitzeempfindliche Vitamine wie z. B. Vitamin C bleiben weitgehend erhalten, wertvolle Mineralstoffe werden nicht ausgeschwemmt“, erklärt Hanna Dorner. „Man kann außerdem Fett sparen sowie – infolge der besseren Erhaltung der natürlichen Aromen der Lebensmittel – Salz und Gewürze. Gemüse bleibt knackig und verliert seine frische, intensive Farbe nicht, Fleisch bleibt zart und behält seine Struktur.“ Man braucht sich also nicht darum so sorgen, dass Gemüse zu schnell verkocht und seinen Biss verliert oder dass das Fleisch zu trocken wird.

Ernährungswissenschaftlerin Hanna Dorner (Bild: Edi Haberl)

Hanna Dorner verhilft ihren Kunden zu einer ausgewogeneren Ernährung und zur optimalen Nährstoffversorgung. Die Ernährungswissenschaftlerin ist selbst leidenschaftliche Köchin und verwendet dazu Dampfgarer von Miele.
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Für das Kochen mit dem Dampfgarer spricht außerdem die Intensität des Geschmacks, die im heißen Wasserdampf viel besser erhalten bleibt als zum Beispiel in siedendem Salzwasser, das den Geschmack eher heraus kocht. „Da alle Inhaltsstoffe in der Nahrung erhalten bleiben, lässt sich auch der natürliche Geschmack in voller Entfaltung erleben“, so die Ernährungsexpertin.

Miele-Tipp: Suppen können auch ganz leicht im Miele Dampfgarer zubereitet werden. Schneiden Sie dazu alle Zutaten, außer Sprossen und gehackter Minze, klein, und geben Sie diese mit den Flüssigkeiten in einen ungelochten hohen Garbehälter. Bei 100 °C 25 Minuten garen.

Warum kocht man überhaupt noch anders als mit dem Dampfgarer? Dorner kennt einen Nachteil: „Es entstehen keine natürlichen Röststoffe, die viele als angenehm empfinden, da die Lebensmittel nicht gebräunt werden.“ Aber auch dafür weiß sie eine Lösung: „Bei Gerichten, bei denen man Fleisch oder Gemüse gerne knusprig hätte, bietet es sich an, das Gargut etwas anzubraten, bevor es im Dampfgarer fertig gedünstet wird.“

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Ein weiterer Vorteil des heißen Dampfes ist, dass man ihn auch zum Aufwärmen verwenden kann. „Man spricht in diesem Fall von regenerieren“, so die Expertin. „Der Vorteil ist, dass Geschmackserlebnis und Aussehen wie bei frischen Speisen erhalten bleiben. Der Prozess dauert bei ca. 90-100 °C auch nur ein paar Minuten.“ Und man spart sich das ständige Umrühren, da ohnehin nichts anbrennen kann. „Im Dampfgarer kann man sogar knusprige Speisen aufwärmen. Dafür das Gargut einfach in Alufolie packen, damit kein Dampf direkt dazu kommt.“

Miele-Tipp: Im Miele Backofen mit TasteControl können Sie Ihr Kalbsfilet über längere Zeit warmhalten, ohne dass sich der Gargrad verändert.

In modernen Dampfgarern werden unterschiedliche Speisen gleichzeitig zubereitet, indem man sie auf verschiedene Ebenen schiebt. Aber schmecken die Bohnen für die Vegetarier dann nachher nicht nach Fleisch? „Nein, ganz und gar nicht“, sagt die Expertin und leidenschaftliche Köchin. „Da Dampf isoliert, können mehrere unterschiedliche Lebensmittel ohne Geschmacksübertragung gleichzeitig gegart werden.“

Bild: Miele
Gemüse, Fleisch und Fisch behalten beim Dampfgaren ihre Vitamine (Foto: Miele)

Hanna Dorners Rezept-Tipp für den Sommer

  1. 1 kg Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und klein schneiden.
  2. In einer Garschale ohne Löcher mit 500 g Gelierzucker (2:1), sowie dem Abrieb und Saft einer unbehandelten Zitrone vermischen.
  3. Für 20 Minuten bei ca. 100 °C im Dampfgarer dämpfen. Danach je nach Geschmack eventuell pürieren, in sterilisierte Gläser füllen und abkühlen lassen.

Praktisch: Auch sterilisieren kann man die Gläschen ganz einfach im Dampfgarer. Dazu reichen 15 Minuten dämpfen.

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