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Naturapotheke

Die schützende Wirkung der Brunnenkresse

Dank reichlich Vitamin C schützt die Brunnenkresse vor Erkältungen und hilft bei der inneren Reinigung.

Frische Brunnenkresse auf einem Holzbrett (Bild: Getty Images)
Foto: Getty Images
Servus-Expertin Karin Buchart
Foto: Roland Vorlaufer
Karin Buchart erklärt Monat für Monat in Servus Stadt & Land die Heilkräfte der Natur und teilt auf servus.com regelmäßig ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.
  • Brunnenkresse hilft bei: hohen Cholesterinwerten, Bakterien, der Vorbeugung von Erkältungen, Schlaganfällen und Herzinfarkten, der inneren Reinigung
  • Eigenschaften: antibiotisch, Ekzem und Ausschlag mildernd
  • Heilanwendung: Suppe, Saft
  • Innerliche Anwendung: Durch das Zerkauen der Blätter werden Enzyme frei, die schnell zu arbeiten beginnen. Am besten bei ersten Anzeichen von Erkältungen essen.
  • Äußerliche Anwendung: Ein aus frischen Blättern gepresster Saft ist ein traditionelles Mittel gegen Ekzeme, Ausschläge und gereizte Haut.
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  • Merkmale: Wenn der Schnee schmilzt, wächst die Brunnenkresse mit aller Kraft der Sonne entgegen. Kurz vor dem Erblühen ist die beste Zeit für den Genuss des frischen Krauts. Die Schärfe erinnert an ihre Verwandten wie etwa den Senf, Raps oder Rettich.
  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Die Brunnenkresse schmeckt leicht bitter, würzig und vor allem scharf. Diese Geschmacksstoffe vertreiben viele Arten von Mikroorganismen und senken den Cholesterinspiegel. Durch das Zerkauen der Blätter werden Enzyme frei, die schnell zu arbeiten beginnen. Schon etwa zwei Stunden nach dem Genuss kann man die Wirkstoffe im Blut nachweisen. Sein wichtigstes Senfölglykosid, das Gluconasturtiin, hat antibiotische Wirkung. Ein anderes, Hirsutin, greift gegen Heliobacter pylori durch, das sich manchmal im Magen zu stark vermehrt. Brunnenkresse kann die Blutfettwerte senken, bei gleichzeitigem Anstieg des guten Cholesterins.
  • Geschichte: Von den sechs Arten der Brunnenkresse haben nur zwei ihre ursprüngliche Heimat in Europa, die Echte und die Kleinblättrige Brunnenkresse. In der Volksheilkunde wird sie seit Jahrhunderten verwendet. Die vielen Einsatzbereiche drehten sich stets um Reinigung und Stärkung im Frühling – ob es nun um Parasiten, Entwässerung, Gelb- oder Schwindsucht ging.

Brunnenkresse-Suppe

  • 1 Zwiebel
  • 1 Erdäpfel (mehlig)
  • 2 Bund Brunnenkresse
  • 2 Bund Radieschen
  • 2 EL Butter
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Schlagobers
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 0.5 TL Honig
  1. Gemüsezwiebel und Erdapfel schälen und fein würfeln. Brunnenkresse putzen, verlesen, waschen und trocken schleudern. Radieschen waschen, putzen, das Grün
    verlesen und grob hacken.
  2. Radieschen in dünne Scheiben schneiden
  3. Die Zwiebel- und Erdäpfelwürfel in Butter glasig dünsten. Brühe zugießen und aufkochen.
  4. Obers, Brunnenkresse und Radieschengrün zugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze garen, bis die Erdäpfelwürfel weich sind.
  5. Dann pürieren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Honig abschmecken. Radieschen zugeben und servieren.
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