Anwendung Schafwollvlies „Heilwolle“

Bei Erkältungen, Entzündungen sowie gereizter Haut unterstützt uns das Vlies aus unbehandelter Schafwolle – zu finden bei Servus am Marktplatz.
Anwendung von Schafwollvlies (Foto: Doris Himmelbauer)
Foto: Doris Himmelbauer
Anwendung von Schafwollvlies
Foto: Doris Himmelbauer

Als Fettwolle, im Volksmund auch als „Heilwolle“ bekannt, wird reine, naturbelassene Schafwolle bezeichnet, die aufgrund einer besonders schonenden Waschung noch einen hohen Anteil von Wollfett aufweist.

Schon in der Antike wurde sie von den Menschen als Hausmittel bei allerlei Problemen genutzt. Wollfett oder Lanolin wird insbesondere bei gereizter und beanspruchter Haut geschätzt, weil es die Regeneration der Haut und die Durchblutung unterstützen kann. Schafwolle hält zudem warm, da ihre natürlich gekräuselte Faser viel Luft einschließt. Dabei ist sie temperaturausgleichend und atmungsaktiv und als reines Naturprodukt komplett frei von Zusatzstoffen.

  1. Legen Sie das Schafwollvlies direkt auf die gewünschte Stelle. Ideal ist möglichst viel unmittelbarer Hautkontakt. Vermeiden Sie jedoch offene Stellen und Wunden.
  2. Hautreinigung: Vor der Anwendung sollte die Haut in jedem Fall sanft gereinigt werden, um einen direkten Kontakt zwischen den Wollfasern, dem Lanolin und der Haut zu ermöglichen.
  3. Verzichten Sie auf das Auftragen von weiteren Salben und Cremen, wenn Sie das Schafwollvlies auflegen. Denn diese bilden eine zusätzliche Barriere.
  4. Je nach Anwendungsfeld können Sie das Schafwollvlies falten oder zerteilen, sollte es zu groß sein.
  5. Optional können Sie das Schafwollvlies mit einem Tuch fixieren. Gut eignet sich dafür etwa ein Leinenwickeltuch.
  6. Das Schafwollvlies kann je nach Beanspruchung mehrmals verwendet werden.
  7. Lüften Sie es nach der Anwendung. Bitte nicht waschen, dadurch entfernen Sie das wertvolle Lanolin.
  8. Bei nässenden Entzündungen oder Infektionen sollte das Produkt nicht mehrfach verwendet werden.
  9. Jeder sollte ein eigenes Schafwollvlies nutzen. Andernfalls könnte es zur Übertragung von Erregern kommen, die Beschwerden verschlimmern können.
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