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Naturapotheke

Lavendel beruhigt Körper und Geist

Lavendel reinigt – innerlich wie äußerlich. Er hilft uns, belastende Gedanken und Ängste des ausklingenden Tages loszulassen, auf dass wir gut schlafen. Er beruhigt Magen und Darm und verscheucht sogar lästige Insekten.

Lavendel (Foto: Pixabay/ Hans Braxmeier)
Foto: Pixabay/ Hans Braxmeier
Lavendel
  • Hilft bei: Ängste, Unruhe, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen.

  • Wirkung: Schlaffördernd, beruhigend, verdauungsfördernd, Durchblutungsfördernd.

  • Anwendung: Tee, Tinktur, Badewasser, Wickel, Blütensäckchen.

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  • Heilanwendung: Nicht nur in Tees und Tinkturen wird Lavendel eingesetzt, er wird auch gern äußerlich angewendet. Einen Buschen Lavendel – etwa 100 Gramm, das können Blüten und Blätter sein – mit zwei Litern heißem Wasser aufgießen, einige Minuten ziehen lassen und dem Badewasser zufügen. Ein Baumwolltuch, in den Lavendeltee getaucht, bringt als Pulswickel die innere Ruhe zurück.

  • Wirkung: Lavendel beruhigt den Geist und gehört zu jenen Heilpflanzen, die nachweislich schlafanstoßend wirken. Zusammen mit Hopfen, Melisse und Baldrian lässt der Lavendel uns für einige Stunden gut schlafen. Oft hält die Wirkung nicht die ganze Nacht an, doch können Tees oder Tinkturen nach Bedarf wiederholt eingenommen werden. Der Vorteil dieser einschlaffördernden Pflanzen ist die Frische am Morgen. Der Lavendel beruhigt auch die Verdauung, regt aber gleichzeitig die Galle an. Diese Kombination von Beruhigung und Verdauungsförderung empfiehlt ihn bei nervösen Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Blähungen. Zudem hilft uns der Lavendel, Ängste loszuwerden. Die beruhigende und angstlösende Wirkung wurde vor kurzem auch wissenschaftlich bestätigt. Äußerlich angewendet als Bad oder Einreibung, fördert der Lavendel die Durchblutung, wärmt und entspannt.

  • Botanik: Der Lavendel mag es gern heiß und trocken. Etwa sieben Arten finden wir wild im sonnigen Mittelmeerraum. Die Duftpflanze ist jedoch anpassungsfähig genug, um auch in regennassen Regionen gut zu wachsen. An trockenen Tagen zwischen zehn und elf Uhr morgens ist der Wirkstoffgehalt am höchsten. Geerntet wird die Lavendelblüte mit dem gerade aufgeblühten unteren Blütenkranz, allerdings noch mit einem grünen Blütenboden.

  • Geschichte: Schon Julius Caesar soll nach einem anstrengenden Tag in Lavendel gebadet haben. Ein Bad ohne Lavendel war im alten Rom beinahe unvorstellbar. So ist auch der Name entstanden, heißt doch „lavare“ nichts anderes als „waschen“. Hildegard von Bingen schätzte beim Lavendel vor allem, dass er „kreisende Gedanken“ klärt.

  • Inhaltsstoffe: Der starke, sommerliche Duft, der uns entgegenströmt, verrät schon die vielen ätherischen Öle der Pflanze. Manch einen erinnert er an alte Seifen und staubige Kästen. Tatsächlich sind ja Lavendelsäckchen auch ein probates Mittel zur Mottenabwehr. Derzeit wird der Lavendelgeruch jedoch als frischer, angenehmer Duft wiederentdeckt. Daneben beinhaltet die Pflanze eine beträchtliche Menge an zusammenziehenden Gerbstoffen.

Gute-Nacht-Milch

  • 1/4 l Milch, 1/2 TL Lavendelblüten, 1 TL Honig.

  • Die Milch mit den Lavendelblüten anwärmen und 10 Minuten warm ziehen lassen. Dann abseihen und den Honig darin auflösen. Die Lavendel-Honig-Milch warm vor dem Schlafengehen trinken. Sie lässt uns gut einschlafen.

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