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Naturapotheke

Schlaf-gut-Tropfen selber machen

Wer manchmal nicht so schnell in den Schlaf finden kann, wie es zu wünschen wäre, ist mit altbewährten Mitteln aus der Naturapotheke gut beraten. Tropfen aus Baldrian und Lavendel können helfen.

Baldrian, Lavendel, Zitronenmelisse
Foto: Julia Zott
Kräuter, wie Baldrian, Lavendel und Zitronenmelisse unterstützen beim Einschlafen.

Manchmal gibt er sich ganz sanft, pirscht sich auf leisen Sohlen an und kommt über uns, ehe wir es überhaupt bemerken. Dann wieder überlisten wir ihn geschickt, trotzen ihm ein klein wenig Zeit ab für ein gutes Buch, eine Seite noch, nur noch eine. Und wieder ein anderes Mal ist es an ihm, uns wachzuhalten; dann lässt er sich lange bitten und schickt uns dunkle, sorgenvolle Gedanken. Der Schlaf ist ein wankelmütiger Gesell. Und nicht schlafen zu können mitunter eine schwere Bürde.

Auch Kräuterfrau Christine Brunauer kennt Momente des unfreiwilligen Wachliegens. Doch sie weiß sich zu helfen: mit einem Schlummerrezept aus ihrem großen Erfahrungsschatz.

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Rezept für Schlaf-gut-Tropfen:

ZUTATEN

Servus Mondpost

ZUBEREITUNG

  1. Die Pflanzen an einem sonnigen Tag pflücken, zerkleinern und ein Glas zu drei Vierteln damit füllen.

  2. Korn oder anderen Schnaps bis unter den Rand aufgießen, das Glas verschließen und auf ein Fensterbrett stellen.

  3. Täglich schütteln, sodass die Pflanzenteile immer mit Flüssigkeit bedeckt sind. Nach drei Wochen abseihen und in eine dunkle Flasche füllen.

ANWENDUNG

Vor dem Schlafengehen 10 Tropfen in einem Glas Wasser einnehmen.

Christine rät: Die Tinktur kann auch mit getrockneten Kräutern angesetzt werden, dann allerdings im Verhältnis eins zu eins – das Glas halb mit Pflanzen befüllen und bis zum Rand mit Alkohol aufgießen.

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