Ein Bubikragen verwandelt jedes einfache Kleid oder Oberteil in ein Sonntagsgewand. Außerdem ist er flink genäht und noch schneller umgelegt. Mit Schnittmuster.

Obwohl er als Bubikragen bekannt ist, tragen ihn seit Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem Mädchen und Frauen. Er zeichnet sich im Wesentlichen durch seine schlichte Form und die zwei Rundungen an der Vorderseite aus.

Der Kragen kann direkt ans Kleidungs­stück genäht oder – wie in unserem Fall – auch extra angefertigt werden. Wichtig ist, möglichst dünne oder leichte Stoffe aus­ zu wählen, weil sich diese einfacher ver­arbeiten lassen. Außerdem kann sich der Kragen später besser an jenes Kleidungs­stück anpassen, das er veredeln soll. Übri­gens: Verwendet man beim Nähen zwei verschiedene Stoffe für die Ober-­ und die Unterseite, kann der Bubikragen auch ge­wendet werden.

Als Verschluss dienen zwei zur Masche gebundene Bänder. Man kann ihn freilich auch mit Knopf und Schlaufe nähen. Wir haben unseren Bubikragen zusätzlich mit einer Zackenlitze verziert.

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13. Mai

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