Beilage

Brennnesselpesto

Im Frühling, aber auch später im Jahr bei weiteren Austrieben nach dem Mähen, sind junge Brennnesseln eine köstliche Alternative zum klassischen Pesto mit Basilikum. Für die ersten Arbeitsschritte benötigt man allerdings Handschuhe.

Brennnesselpesto, Löffel, Walnuss, Knoblauch
Foto: Mauritius Images
Frische Brennnesseln sind im Frühling nicht schwer zu finden. Wenn sie noch jung sind schmecken sie am besten.  

Gut zu wissen:

  • Das Brennnesselpesto hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche im verschlossenen Glas, wenn man die Sauce mit Pflanzenöl bedeckt.

  • Eine interessante Abwandlung: statt der Haselnüsse die gleiche Menge grob gehackter Pistazien mit pürieren.

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
1 Glas 15 Minuten 20 Minuten
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Zutaten
4 Handvoll junge Brennnesseltriebe
50 g grob gehackte Haselnüsse
3 grob geschnittene Knoblauchzehen
Salz
etwas Sonnenblumenöl
50 g reifer Bergkäse
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Zubereitung
  1. Vier bis fünf Handvoll junge Bennnesseltriebe abschneiden, Blätter abzupfen, waschen und ca. zehn Sekunden in wallend kochendem Wasser blanchieren.

  2. Die Brennnesseln (sie brennen jetzt nicht mehr) kalt abschrecken und gut ausdrücken.

  3. In einem tiefen Becher mit 50 g grob gehackten Haselnüssen, drei bis vier kurz blanchierten, grob geschnittenen Knoblauchzehen und etwas Salz unter langsamer Zugabe von Sonnenblumenöl pürieren. Weniger Öl ergibt eine glatte Creme, die zum Beispiel auf geröstetem Weißbrot gut schmeckt, mehr Öl eine Sauce, die sich gut mit Nudeln verbindet.

  4. Ca. 50 g reifer Bergkäse (oder ein anderer Reibkäse wie etwa Parmesan) wird erst nach dem Mixen gründlich ins Pesto eingerührt.

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