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Ausflüge

Das Tor zum Glück – im Kufsteinerland

In „Heimatleuchten“ verschlägt es ServusTV nach Kufstein in Tirol. Wir begegnen Menschen von ganz besonderem Schlag, treffen auf exotische Tiere und finden heraus, warum ein ganzes Dorf ein Jahr lang nicht zum Friseur geht.

Blick auf Wilder Kaiser
Foto: Waldemar Brandt - unsplash.com
Der Wilde Kaiser thront in all seiner Pracht über dem Kaisertal

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es ab sofort die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Wer nach Tirol will, der tut dies am besten durch das Kufsteinerland - das Tor nach Tirol. Hier, an der Grenze zu Bayern, geht auch im Sommer nichts ohne zwei Bretter, tritt ein Esel ins Scheinwerferlicht und kümmert sich die Wilde Kaiserin vor allem um Frauen.

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Kultaufführung mit tierischer Unterstützung

Erl bei Kufstein ist alle sechs Jahre Spielstätte der Passionsspiele. Bereits seit 400 Jahren findet diese Kulturveranstaltung statt. Und dies verlangt der Dorfgemeinschaft ganz schön etwas ab. Für die Nachstellung des Leidensweg Jesu Christi lassen die Erler Männer ihre Haare über ein Jahr lang wachsen und auch der Bart wird monatelang nicht rasiert. So erkennt man die Laienschauspieler weit über Erls Grenzen hinaus, erzählt uns der Postbedienstete Rudi Buchinger, der mit seiner gesamten Familie an dem Spektakel teilnimmt.

Neben den Menschen, die hinter und auf der Bühne der Erler Passionsspiele mitwirken, hat eine Figur einen ganz besonderen Auftritt. Esel Leo wird von seinem Besitzer Thomas Schwaiger mit Apfel und Brot auf seine tragende Rolle vorbereitet. Ganze 32-mal trägt er den Jesus Darsteller bei der Eröffnungsszene in den Theatersaal.

Wo die Liebe regiert

Weit weg von Trubel und Kultur entdecken wir unweit vom Wilden Kaiser ein außergewöhnliches Kleinod. Das Kaisertal war bis vor kurzem nur zu Fuß oder mit der Seilbahn erreichbar. Für Silvia Huber war die Hans-Berger-Hütte im hinteren Tal Liebe auf den ersten Blick, erzählt uns die leidenschaftliche Wirtin. In ihrer Bergsteigerschule will sie bei Kursen besonders Frauen dazu ermutigen, über ihre Grenzen hinaus zu klettern.

Homogene Frauengruppen sind so was von schön.
Silvia Huber

Verliebt wie noch vor 50 Jahren sind Hans Stix und seine Frau Kathi heute noch. Was sie zusammenhält? Vielleicht ist es die aufwendige Ernte der Vogelbeeren, die sie für ihren Schnaps benötigen.

Auch Marion Mayr und Rudi Otto arbeiten als Paar zusammen. Manchmal begegnen sie sich dabei den ganzen Tag nicht, verrät uns die Tirolerin. Alleine sind sie trotzdem nie, denn ihre Berufung ist Stachelschweine, Schildkröten, quirlige Erdmännchen und sogar weiße Kängurus in ihrem eigenen Tierpark zu versorgen.

Zurück in die Zukunft

Skifahren und Wintersport sind aus Tirol nicht wegzudenken. Kneissl war jahrzehntelang eine beliebte Skimarke mit Ursprung in Kufstein. Heute arbeiten hier nur noch neun Skibauer. Diese legen all ihr Wissen und viel Enthusiasmus in die Produktion der zwei Bretter, die für sie die Welt bedeuten, und wollen der Marke Kneissl wieder zu ihrem alten Ruhm verhelfen.

Ob Hüttenwirtin, Skienthusiast oder Zoobesitzer, die Menschen rund um Kufstein lieben, was sie tun. Und um ihr Glück zu finden, überwinden sie Hürden und wachsen über sich hinaus.

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