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Ausflüge

Hier lässt sich’s leben – Zuhause in Abgeschiedenheit

Leben in völliger Abgeschiedenheit. ServusTV präsentiert uns in dieser Folge „Heimatleuchten“ beeindruckende Porträts von Nationalparkranger und Landwirten, die im Einklang mit der Natur ihr Glück gefunden haben.

Kalkalpen
Foto: Unsplash/Florian Haider
Abgeschiedenheit in den Kalkalpen: ein Leben fernab des Trubels

Lust auf mehr Geschichten aus der Heimat? Bei uns gibt es die besten Folgen "Heimatleuchten" hier auf einen Blick.

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Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, dort haben sich Michael und Ernestine Kirchweger ihren Lebensmittelpunkt eingerichtet. Inmitten des oberösterreichischen Nationalparks Kalkalpen lebt und arbeitet das Försterehepaar im Einklang mit der Natur.

Die Einsamkeit spielt fia mi ka Rolle, mia fehlt das Wirtshaus nie. I bin a bissl härter im Nehmen.
Michael Kirchweger

Die Sendung „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servustv.com/heimatleuchten.

Eingebettet in die Natur

Im historischen Forsthaus Bodinggraben im Herzen des Nationalpark Kalkalpen wohnen die Nationalparkranger Michael und Erni Kirchweger gemeinsam mit ihrer jüngsten Tochter Lea-Maria. Das einst fürstliche Jagdhaus dient ihnen dabei nicht nur als Bleibe. Teile des Hauses werden auch als Museum betrieben und sind der Öffentlichkeit zugänglich. Familie Kirchweger empfinden sich nach zwölf Jahren als Teil der um sie liegenden Natur.

Komfort wie Strom, Warmwasser oder der Zugang zu Geschäften sind hier keine Selbstverständlichkeit. Im hauseigenen Wasserkraftwerk wird Strom erzeugt, das Holz der umliegenden Wälder dient ihnen als Brennmaterial für die Heizung und zum Kochen. Es ist ein Leben, das niemals still steht, geprägt von Arbeit und Verpflichtungen. Der Alltag inmitten unberührter Natur ist im Gegenzug jedoch reich an wundervollen Eindrücken und an Ruhe.

Mit der Zeit bin i a Teil g’worden von dem Ganzen.
Erni Kirchweger, Nationalparkrangerin

Leben im Ursprung

Im nördlichen Friaul, im italienischen Aupatal, liegt auf 720 Höhenmetern eine kleine Ansiedlung von verlassenen Steinhäusern, bekannt unter dem Namen Weiler Drentus. Der Verfall und die Rückeroberung der Natur springen sofort ins Auge, wenn man die Siedlung betritt. Als die einzig verbliebenen Bauern in dieser von Landflucht gezeichneten Region lebt hier Familie Nickles-Tolazzi und betreibt Landwirtschaft in ihrer noch ursprünglichen Form. Gewählt haben sie dieses einsame Leben bewusst und mit voller Überzeugung.

Ich könnte nicht anders als als Bauer leben. Und es ist für mich auch kein Beruf, sondern eine Lebensform.
Kasper Nickles

Beschwerliche Arbeit, weite Wege und der Kampf gegen die rückerobernde Natur fordern den studierten Landwirt Kasper Nickels heraus. Gemeinsam mit Marina Tolazzi, welche schon als Kind im Weiler Drentus ihre Sommerferien verbrachte, haben sie durch kreative Lösungen und unermüdlichen Arbeitseifer ein Leben geschaffen, das sie lieben. Freizeit und Arbeit verschwimmen hier ineinander. Der spontane Ausflug ins Einkaufszentrum bleibt verwehrt. Vollkommen ist es für die Zwei mit ihren drei Söhnen dennoch.

Aber was verbindet nun diese Menschen, die der Abgeschiedenheit den Vorzug geben? Die Liebe zur Einfachheit, die Wertschätzung für das, was uns die Natur gegeben hat und eine Kraft, die aus der eigenen Selbstbestimmtheit herauskommt.

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