Rezept

Bärlauchöl

Unser Rezept für ein herrliches Knoblauchöl. Plus: Wie man Bärlauch sicher von den giftigen Herbstzeitlosen unterscheidet

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Foto: Mauritius Images

Woher der Bärlauch seinen Namen hat, ist nicht ganz klar. Fest steht nur, dass er schon bei den Römern so hieß. Dahinter mag die historische Beobachtung stehen, dass sich Bären nach ihrem Winterschlaf instinktiv auf die vitaminreichen Bärlauchblätter stürzten, um wieder zu Kräften zu kommen. Der Mensch verzehrt den sogenannten wilden Knoblauch, der von März bis Mai geerntet wird, ebenfalls mit größter Leidenschaft. Vorsicht ist nur beim Sammeln von Bärlauch geboten, denn er sieht den hochgiftigen Herbstzeitlosen und Maiglöckchen zum Verwechseln ähnlich.

Weil beim längeren Sammeln aber die Finger schnell nach Knoblauch riechen und man die geruchlosen, giftigen Doppelgänger nicht mehr erschnuppert, immer auch die Blätter ansehen. Die Blätter der Herbstzeitlosen treiben in Büscheln aus dem Boden und haben keinen Stiel, sie sitzen direkt im Stängel, der aus dem Boden ragt.

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MengeZubereitungszeitGesamtzeit
1 Gläser05 Minuten15 Minuten
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Zutaten
1 BundBärlauch
1 MesserspitzeZitronenschale (abgerieben)
150 mlSonnenblumenöl
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Zubereitung
  1. Bärlauchblätter waschen und in der Salatschleuder komplett trocknen. Mit Zitronenschale und Öl im Mixer 2 Minuten pürieren. 10 Minuten stehen lassen, dann nochmals 1 Minute mixen.
  2. Durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter in eine saubere, trockene Flasche passieren. Hält verschlossen im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen lang.
  3. Gut zu wissen: Das Bärlauchöl bitte nicht erhitzen oder zum Braten verwenden. Es verliert an Aroma. Ideal zum Verfeinern von Salaten, Lamm- und Schweinefleisch, Fisch, Reis- und Nudelgerichten und Gemüsepfannen.
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Bärlauch richtig erkennen: Bärlauchblätter treiben einzeln aus dem Boden und sind in eine lanzettähnliche Blattfläche und einen dünnen Blattstiel gegliedert. Beim Zerreißen riecht der Saft stark nach Knoblauch. Der Saft von Herbstzeitlosen hingegen ist geruchlos.

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