Hauptspeise

Erdäpfeltascherl mit Spinatfüllung, brauner Butter und Bergkäse von Paula Bründl

Aus Erdäpfeltascherln lassen sich die unterschiedlichsten gefüllten Kreationen zaubern. Paula Bründl hat sich für eine pikante Variante mit Spinatfüllung und reichlich geriebenem Bergkäse entschieden – eine wahrlich gute Wahl!

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Paula Bründel rollt den Erdäpfelteig aus und hält in gerade mit beiden Händen in der Luft. Daneben die fertigen gefüllten Erdäpfeltaschen mit Spinatfüllung auf einem flachen Teller serviert mit flüssiger Butter und geriebenem Käse.
Foto: Philipp Carl Riedl
Am besten schmecken die gefüllten Erdäpfeltascherl, wenn sie ordentlich mit brauner Butter begossen und frisch geriebenem Käse serviert werden.  
Menge Gesamtzeit
4 Portionen 1 Stunde
Für den Teig
800 g mehlige Erdäpfel
200 g griffiges Mehl
1 Prise Salz
2 kleine Eier
etwas frisch geriebene Muskatnuss
Für die Füllung
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Butter und Olivenöl zum Braten
300 g frischer Spinat
150 g Frischkäse
50 g Topfen
2 EL Brösel von altem Schwarzbrot oder Schüttelbrot
frisch gehackte Petersilie oder Oregano
Außerdem
100 g Butter
Bergkäse zum Garnieren
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Erdäpfelteig

  1. Die Erdäpfel in der Schale in gut gesalzenem Wasser weich kochen oder im Dampfgarer dämpfen.

    Ein gelber Emailtopf mit Glasdeckel gefüllt mit Wasser und Kartoffeln. Eine Frauenhand hebt den Deckel vom Topf.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Die Kartoffel werden in der Schale in reichlich Wasser gar gekocht.
  2. Anschließend die Erdäpfel abgießen und kurz ausdampfen lassen. Noch warm schälen, halbieren und erneut etwa 10 Minuten ausdampfen lassen. Danach durch die Kartoffelpresse drücken und auf einem Blech oder direkt auf der Arbeitsfläche verteilen, damit sie weiter ausdampfen können.

    Kartoffel werden durch eine Presse von Hand gedrückt.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Die gekochten Erdäpfel werden behutsam durch die Erdäpfelpresse gedrückt.
  3. Sobald die Erdäpfel Zimmertemperatur erreicht haben – sie sollten zumindest nicht mehr heiß sein –, zu einem Haufen formen und mit dem Mehl bestreuen. In der Mitte eine Mulde eindrücken und Eier, Salz sowie Muskatnuss hineingeben. Die Eier nun langsam in die Kartoffel-Mehl-Masse einarbeiten. Sobald alles gut vermengt ist, den Teig zu einer homogenen Kugel formen.

    Tipp: Nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh. Bei Bedarf etwas Mehl hinzufügen.

    Gekochte Erdäpfel, die durch eine Presse gedrückt wurden, liegen auf einem Haufen auf einem Holznudelbrett, in der Mitte mit einer Mulde. Darin sind Mehl und ein Eidotter zu sehen und eine Hand beginnt alles zu vermengen.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Mit sauberen Händen wird der Teig zu einer homogenen Masse geknetet.
  4. Nun kann der Teig weiterverarbeitet werden. Idealerweise sollte dies innerhalb einer Stunde geschehen, da er andernfalls wieder feucht wird und sich nur noch schwer formen lässt.

    Eine bemehlte glatte Teigkugel liegt auf einem bemehlten Holzuntergrund, daneben sieht man verschwommen ein Nudelholz und blaues Geschirrtuch, einen runden Metallausstecher und ein kleines Schüsserl mit Marmelade.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Der Teig sollte relativ frisch weiterverarbeitet werden.

Zubereitung Füllung

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in etwas Butter und Olivenöl anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, den Spinat hinzufügen und dünsten, bis er zusammengefallen und die Flüssigkeit verdunstet ist. Anschließend die Masse in einem hohen Gefäß fein pürieren.

  2. Die Masse mit Frischkäse, Topfen, Bröseln und Kräutern vermengen und anschließend gut abschmecken.

    Tipp: Wichtig ist, dass sie eine gewisse Festigkeit aufweist, damit die Tascherl beim Füllen ihre Form behalten. Vor dem Füllen kann die Masse zusätzlich gekühlt werden – dadurch bleibt sie besonders stabil.

  1. Erdäpfelteig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen.

    Holznudelwalker wird von Frauenhänden auf einem bemehlten Holztisch über einen Teig gerollt. Daneben liegen schon fertige Teigstücke.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Der Teig soll ca. 3 mm dick sein, dann haben die Erdäpfeltascherl die richtige Konsistenz.
  2. Anschließend mit einem Ausstecher Taler ausstechen.

    Eine Holzplatte, gut eingemehlt, und ausgestochene runde Teigstücke.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Damit die Erdäpfeltascherl schön rund werden, werden sie mit einer Ausstechform aus dem Teig gestochen. Alternativ kann auch ein Glas dafür genutzt werden.
  3. Etwa 1 Teelöffel der Füllung in die Mitte geben und die Teigtaler anschließend gut zusammendrücken.

    Kleine runde Teigstücke mit einer grünen Füllung belegt auf einer bemehlten Holzunterlage.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Mit einem kleinen Löffel wird die Füllung auf den Teig gesetzt.
  4. Die fertig gefüllten Taler in reichlich gesalzenem, siedendem Wasser etwa 5 Minuten ziehen lassen.

  5. Währenddessen die Butter in einem kleinen Topf bräunen. Dafür Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und unter gelegentlichem Rühren erhitzen. Sobald sie goldbraun ist und nussig duftet, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

  6. Sobald die Tascherl gar sind, aus dem Wasser heben und auf Tellern anrichten.

    Ein Emailtopf auf einem Herd, mit einem Siebschöpfer wurden die Teigtaschen auf ein danebenstehendes tiefes Teller gehoben.
    Foto: Phillipp Carl Riedl
    Mit einem Siebschöpfer die fertigen Erdäpfeltaschen aus dem Wasser heben.
  7. Mit frisch geriebenem Bergkäse und brauner Butter garnieren und nach Belieben mit Schnittlauch bestreuen.

    Paula Bründl ist über einen Teller mit pikanten Erdäpfeltaschen gebeugt und streut Pfeffer aus einer Pfeffermühle über das Gericht.
    Foto: Philipp Carl Riedl
    Zum Schluss werden die Erdäpfeltascherl noch mit Bergkäse bestreut und mit Pfeffer abgeschmeckt.

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