Nachspeise

Kirschmuas

Traditionell wird Muas in einer Eisenpfanne ausgebacken. Bei diesem Rezept verkocht Markus Höll beste Kirschen aus dem Lammertal zu einer süßen Abwandlung des Klassikers.

Kirschen, Pfanne, Löffel, Maus, Holzbrett, Kaffee
Foto: Eisenhut & Mayer

Im Lammertal lebt die Familie von Markus Höll seit 400 Jahren den alten Mandlhof. Dort, wo die prachtvollsten Kirschbäume der Umgebung stehen, wird auch unglaublich gut gekocht.

Servus-Tipp:

  • Was schmeckt am besten zum Kirschmuas? Nach alter Tradition wird zu diesem Gericht Kaffee gereicht. Das Muas wird dann auf einem Löffel in den Kaffee getaucht und gegessen. Das klingt seltsam, schmeckt aber sehr gut. Liebhaber der süßen Küche können das Kirschmuas auch noch mit einer Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

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MengeZubereitungszeitGesamtzeit
4 Portionen10 Minuten30 Minuten
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Zutaten
500 ggriffiges Mehl
1 PriseSalz
375 mlMilch
250 gButter oder Butterschmalz
400 gKirschen
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Zubereitung
  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Milch erhitzen, noch heiß in das Mehl gießen und umrühren, sodass ein mehliger Teig entsteht.

  2. Butter (oder Butterschmalz) in einer großen Pfanne erhitzen und den Teig zugeben. Sobald der Teig auf der unteren Seite braun angebraten ist, einmal wenden.

  3. A guats Muas braucht Zeit, sagt man. So lange zerstechen, bis es bröselig wird. Danach heißt es Geduld bewahren. Den Teig mit dem Kochlöffel so lange wenden und in kleine Stücke stechen, bis das Muas bröselig und knusprig ist. Ab und zu etwas Butter zugeben, damit es nicht trocken wird.

  4. Am Schluss die frischen Kirschen (eventuell entkernt) einmischen und einige Minuten anschwitzen lassen. Heiß servieren.