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Schopfbraten mit einem scharfen Messer in etwa drei Mal drei Zentimeter große Stücke schneiden.
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Zwiebeln schälen, klein hacken und in einer großen Pfanne mit heißem Öl unter ständigem Rühren kräftig anrösten.
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Fleisch beifügen, kurz mitrösten, beide Paprikapulver einstreuen, kurz durchrühren, mit Suppe aufgießen und mit Kümmel, Majoran, Knoblauch sowie Salz würzen. Zugedeckt bei geringer Hitze etwa 40 Minuten dünsten.
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Einen Liter Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen. Reis beifügen, etwa zwölf Minuten kochen lassen, abseihen und mit kaltem Wasser übergießen.
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Mehl mit 2 EL Wasser glatt rühren und den Saft vom Reisfleisch damit binden, einmal aufkochen lassen. Etwa 200 ml Saft abschöpfen und bis zum Anrichten beiseitestellen.
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Den vorgekochten Reis zum Fleisch geben und zugedeckt bei geringer Hitze noch etwa 10 Minuten dünsten. Öfter umrühren!
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Reisfleisch von der Hitze nehmen und etwa 5 Minuten ausdampfen lassen.
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Den abgeschöpften Saft erwärmen. Reisfleisch anrichten und den Saft dazugießen.
Woher kommt das Reisfleisch?
Das Reisfleisch kommt nicht aus der serbischen Küche, wie man vermumten könnte, sondern ist eine Wiener Spezialität, die im 19. Jahrhundert als Mischung aus Risotto und Pilaw entstanden ist. Pilaw (auch „Pilav“ oder „Pilau“ geschrieben) ist wiederum ein Reisgericht, das vor allem in der türkischen, nahöstlichen, kaukasischen, zentralasiatischen und südasiatischen Küche verbreitet ist. Hier wird, wie beim Reisfleisch, der Reis zuerst in Fett (z.B. Butter, Schmalz oder Öl) leicht angeröstet, und dann mit Wasser oder Suppe (Brühe) aufgegossen und gegart.
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