Hauptspeise

Szegediner Krautfleisch mit Sauerrahm

Im wunderschönen burgenländischen Frauenkirchen kocht man das beste Szegediner Krautfleisch – hat man uns verraten.

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Foto: Eisenhut & Mayer

Die Wirtsleut kochen im Alten Brauhaus im Burgenland nicht nur ihre Lieblingsgerichte für ihre Gäste auf, sie sorgen dabei auch für ein wunderschönes Drumherum.

Tipps von der Köchin:

  1. Beim Gulyasansatz ist darauf zu achten, dass das Paprikapulver nur ganz kurz mitgeröstet wird, damit es karamellisiert. Da es aber schon nach wenigen Sekunden bitter wird, sollte man es rasch mit Wasser ablöschen. Paprizieren ist eine Kunst! Immer möglichst frisches Paprikapulver verwenden, das eine schöne rote Farbe hat. Ausgerauchter Paprika schmeckt langweilig und wird leicht braun.

  2. Das gewürfelte Schweinefleisch portionsweise von allen Seiten scharf anbraten. Wenn zu viel Fleischsaft auf einmal austritt, kocht das Fleisch in der Flüssigkeit, statt zu braten, und wird zäh. Wenn man es etwas deftiger haben möchte, ersetzt man das Öl durch Butterschmalz.

  3. Noch besser bindet das „Pamperl“, wenn man es mit einem Schöpfer vom heißen Gulyassaft gründlich verquirlt und erst dann in den Topf einrührt. Ich esse dazu am liebsten Salz- oder Petersilerdäpfel.

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MengeZubereitungszeitGesamtzeit
5 Portionen40 Minuten1:30 Stunden
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Zutaten
300 gZwiebeln
3Knoblauchzehen
100 gWeißspeck
6 gedelsüßes Paprikapulver
1 TLscharfes Paprikapulver
500 gSchweinsschopf
etwas Pflanzenöl oder Butterschmalz
500 gSauerkraut
3 gPfeffer
gemahlener Kümmel
3Lorbeerblätter
4 gSalz
250 mlSauerrahm
80 gMehl
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Zubereitung
  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Den Speck fein hacken. Zwiebeln, Knoblauch und Speck gemeinsam in einem großen Topf anrösten, den Topf vom Herd ziehen, paprizieren und schnell mit etwas Wasser aufgießen.

  2. Den Schweinsschopf in mundgerechte Würfel schneiden und in Öl oder Schmalz von allen Seiten anbraten. Dann zu Zwiebeln, Knoblauch und Speck geben.

  3. Sauerkraut waschen, ausdrücken und etwas schneiden. Ebenfalls dazugeben. Mit den restlichen Gewürzen abschmecken, nach Bedarf etwas Wasser untergießen und ca. 45 Minuten dünsten. Dabei gelegentlich umrühren.

  4. Rahm und Mehl zu einem „Pamperl“ vermischen, einrühren und das Szegediner damit binden. Nicht mehr aufkochen.