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Einfach gut kochen mit Paula Bründl: Sinn

Paula Bründl berichtet von ihrem Besuch in der Marktgärtnerei von Sarah Schmolmüller in Kirchberg am Wagram. Mit Messer, Korb und ohne Schuhe ernten die beiden, was der Mai ihnen schenkt, und wickeln das Frühlingsgemüse in große Mangoldblätter.

Paula Bründl, Sarah Schmolmüller, Feldküche, Mangoldrouladen mit frisch geernteten Karotten, Fenchel und Einkorn, Kräuter-Sauerrahm-Sauce.
Foto: Philipp Horak
Mitten am Feld steht eine selbst gebaute Küche. Dort befüllen Paula Bründl und Sarah Schmolmüller kurz blanchierte Mangoldblätter mit frisch geernteten Karotten, Fenchel und Einkorn. Dazu gibt’s Kräuter-Sauerrahm-Sauce.

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Ist genug Salz dran? Braucht es noch einen Schuss Rum? Auch das sind wichtige Fragen beim Kochen. Für die Pinzgauerin Paula Bründl geht es dabei aber um noch viel mehr. Nämlich darum, welche Zutaten das Leben besonders gschmackig machen. Wir zeigen, wie glücklich manchmal die einfachsten Gerichte machen können. In diesem Fall: köstliche Mangoldrouladen.

Sarah spaziert barfuß über die schmalen Wege zwischen Ackerbohnen und Mangold. Letzteren bricht sie ganz unten am Stiel ab und legt ihn in unser Körberl. Sie sagt: „Es ist ein Privileg, jeden Morgen aufzustehen, um sich dann am Feld dreckig machen zu dürfen.“ Und das tut Sarah tatsächlich jeden Tag, seit gut sechs Jahren. Servus-Köchin Paula Bründl stattete der leidenschaftlichen Gärtnerin einen Besuch ab.

Erfahren Sie mehr dazu im Servus Küche-Podcast und in der Mai-Ausgabe des Servus-Magazins. Wir freuen uns, wenn Sie das Magazin hier bequem portofrei nach Hause bestellen oder sich für ein Abo mit Prämie entscheiden.

Foto: Mirco Taliercio

Paula Bründl wollte eigentlich Neurowissenschaftlerin werden. Jetzt ist sie Köchin. Vor ein paar Jahren Jahren hat die 1999 geborene Pinzgauerin nämlich an einer deutschen Kochsendung teilgenommen – und überraschend gewonnen. Noch überraschender hat sie dabei ihre Erfüllung im Kochen gefunden und sich kurzerhand für eine Lehre entschieden. Sie wollte das Handwerk immerhin „gscheit lernen“. Und das hat sie: Ihre Begeisterung für regionale Produkte, die österreichische Küche und vor allem dafür, das Gute im Einfachen und Naheliegenden zu finden, hat auch uns überzeugt.

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