Hausbesuch, Heustadel, Renovierung, Scheune, Servus
Foto: Harald Eisenberger

Hausbesuch im alten Heustadel

Johanna und Toni Moßhammer haben eine alte Scheune aus Familienbesitz in ihr ganz persönliches Paradies verwandelt.
Text: Susi Biró, Fotos: Harald Eisenberger

Bald werden sie zu viert hier wohnen. Karla, Tochter des Hauses, bekommt nämlich ein Geschwisterchen und freut sich darüber ebenso wie ihre Eltern Johanna und Toni Moßhammer. Der Bergführer und seine Frau – sie haben sich natürlich beim Klettern kennengelernt – residieren in einem alten Heustadel aus Familienbesitz, den sie liebevoll renoviert haben. „Wir haben die Hülle stehen gelassen und ein neues Haus hineingebaut“, erklärt Toni, und Johanna erzählt zudem, dass ihr kleiner Sonnenschein „just in der Woche geboren wurde, als wir Baubeginn hatten“.

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Die Familie mag klare Linien. Gemütlichkeit wird dennoch groß geschrieben.

Die Familie lebt in ihrem Berchtesgadener Paradies, Mittelpunkt ihrer Wohnwelt ist das Obergeschoß. Auf luftigen 100 Quadratmetern befinden sich hier Wohn-, Esszimmer und die Küche – Letztere ist ein moderner Kubus, der mitten im Raum thront. Dass die Arbeitsplatte aus schwarzem Stein besteht, ist Johannas Hartnäckigkeit zu verdanken. „Niemand hat mir geglaubt, dass das zu dem schönen Tannenholz passen wird“, sagt sie und lacht.

Klare Linien, kein Schnickschnack – das war den Moßhammers beim Einrichten wichtig. Davon zeugt auch der Kamin, ein weißer Monolith, der das Wohnzimmer optisch vom Essbereich trennt.

Blick auf den Watzmann

Freundlich und hell ist das gesamte Domizil. Lichtdurchflutet auch die große, überdachte Terrasse im ersten Stock, die jetzt im Sommer den Lebensraum der Familie noch einmal erweitert. Viel Zeit verbringen Toni, Johanna und Klara hier vor malerischer Kulisse. Man schaut nämlich direkt auf den 2.713 Meter hohen Watzmann. Wenn der im Sonnenuntergang dunkelrot leuchtet, dann macht das nicht nur Bergsteiger glücklich.

Apropos: Sein Büro im Erdgeschoß wird Toni – er betreibt mit seinem Kumpel Guido eine Alpinschule – übersiedeln müssen. Bald wird dort der Nachwuchs einziehen, gleich neben Karlas Kinderzimmer, einem bunten Reich mit viel Spielzeug, das sie erstaunlicherweise selber aufräumt.

Die Holzdecke findet sich in Bad und Kinderzimmer wieder. Hinter der alten Stadeltür verbirgt sich Gemütlichkeit.

Zu ebener Erd befinden sich außerdem noch das Elternschlafzimmer und das schicke Bad, in dem Stein, Fliesen und Holz ein harmonisches Bild ergeben.

Eine ebenerdige Terrasse gibt es ebenfalls. Johanna hat hier mit viel Liebe ein Hochbeet gebaut, in dem außer Gemüse auch bunte Blumen sprießen. Ein paradiesisches Anwesen, wie gesagt.

Dieser Hausbesuch erschien in Servus in Stadt & Land im August 2018.

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