Hauptspeise

Kärntner Montagsknödel

Knödel für den Montag. Wieso genau Montag? Gemacht mit Überbleibseln vom Wochenende. Speck, Wurst oder Reste vom Sonntagsbraten. Auch heute noch ein beliebtes Gericht.

Suppenteller, Löffel, Serviette, Suppe, Brühe, Schnittlauch
Foto: Eisenhut & Mayer
Schmackhafte Kärntner Montagsknödel in kräftiger Fleischsuppe.  

Wås ist heut für a Tåg? So fragt das alte Volkslied zu Beginn, und dann geht’s los mit dem Montag: Heut is Knödeltåg. Immer schon gewesen, weil man da die saftigsten und deftigsten Knödel mit den Resten vom Wochenende machen konnte – dem Speck, der Wurst und den Überbleibseln vom großen Braten.

Besonders beliebt waren die Knödel im Kärntner Lavanttal und im Glantal. Nur eines geht sich in dem alten Lied nicht aus: Wenn Samstag der Zahltag ist, an dem man den Lohn der Woche bekommt, und Sonntag der Lumpntag, an dem man es verlumpt – woher sollen dann, wenn man gar nicht kochte, all die Reste für den Knödeltag kommen?

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
4 Portionen 40 Minuten 1 Stunde
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Zutaten
5 alte gewürfelte Semmeln
ca. 125 ml Milch
100 g magerer Speck
200 g Extrawurst
0,5 Bund Petersilie
3 Knoblauchzehen
3 EL Mehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
Zutaten
1 l kräftige Fleischsuppe
1 TL Schnittlauch
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Zubereitung
  1. Semmeln in Milch einweichen und ausdrücken.

  2. Speck kleinwürfelig schneiden und anrösten. Wurst würfelig schneiden, Petersilie fein hacken und den Knoblauch zerdrücken. Alle Zutaten gut vermischen, abschmecken und je nach Bedarf mit noch etwas zusätzlichem Mehl binden.

  3. Kleine Knödel formen, in leicht kochendem Salzwasser etwa 20 Minuten ziehen lassen.

  4. Knödel in der heißen Fleischsuppe anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.