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Garten

Schicht für Schicht zum Komposthaufen

Gute Gartenerde entsteht durch die Mischung von feinem und grobem Material. So bauen Sie einen Komposter von unten nach oben auf.

Komposthaufen Querschnitt (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
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Ein entscheidender Faktor beim Anlegen eines Komposthaufens ist die richtige Anordnung der Schichten. Dieses Aufsetzen der Materialien sorgt dafür, dass genug Sauerstoff eindringen kann und ausreichend Verrottungswärme entsteht. Schicht für Schicht und möglichst bunt gemischt wächst der Haufen. Was daraus entsteht, sollte dann angenehm duftender Walderde entsprechen.

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Komposthaufen Querschnitt (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
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Schicht 1: Gelockerter Gartenboden

Kompost soll immer direkten Kontakt mit gewachsenem Boden haben und wird niemals auf Beton oder einer anderen versiegelten Fläche errichtet. Es muss möglich sein, dass Würmer und Bodenorganismen ihren Weg finden und von unten nach oben wandern. Ist der Gartenboden an dieser Stelle stark verdichtet, sollte die oberste Schicht abgegraben und durch Sand ersetzt werden.

Schicht 2: Grobes Astwerk

Legen Sie eine Basis aus groben Zweigen, Ästen und Heckenschnitt an. Die Schicht sollte zirka 20 Zentimeter hoch werden.

Schicht 3: Gemischte Abfälle

Jetzt kommen schon – ebenfalls zirka 20 Zentimeter hoch – gemischte Abfälle in den Kompost: Gemüsereste, Rasenschnitt, Samenunkräuter, Teeblätter, Sägespäne, Kaffeesatz, Eierschalen, Laub. Auch Rasensoden, also ausgestochene Stücke von der Grasnarbe oder von Rollrasen, können beigemischt werden.

Schicht 4: Dünne Erdschicht

Auf die erste Abfallschicht kommt eine dünne Schicht mit Erde. Es reichen 5 Zentimeter. Auch Hornspäne oder Hühnermist kann man hier beimengen.

Schicht 5: Gemischte Abfälle

Nun kommt wieder eine 20 Zentimeter hohe Abfallschicht hinein.

Was auf keinen Fall in den Kompost darf: Fleisch, Knochen, gegarte Speisen, Salatreste mit Dressing, Wurzelunkräuter, Zitrusfrüchte, Kunststoffe aller Art, Reste von lackiertem und gebeiztem Holz, Pflanzenreste mit hartnäckigen Krankheiten.

Schicht 6: Dünne Erdschicht

Jetzt kommt eine zweite Erdschicht hinein, gerne auch mit Hornspänen oder Hühnermist vermischt.

Schichten 7 und 8: Gemischte Abfälle und Abdeckung

Die letzte Schicht mit Abfällen sollte unbedingt abgedeckt werden. Dazu kann man Grasschnitt, Laub oder Stroh verwenden. Auch eine schwarze Mulchfolie eignet sich gut als Abdeckung.

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