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Brauchtum

Wie man seine Geburtszahl berechnen und verstehen kann

Von der selbstbewusste Eins bis zur vollkommenen Neun: Wir wünschen gute Unterhaltung beim Addieren und Interpretieren.

Naturwissen, Zahlenmystik, Illustration
Foto: Andreas Posselt
Schon in der Antike und quer durch alle Kulturen waren Zahlen nicht bloß ein Mittel zum Zweck, zum Rechnen und für Alltäglichkeiten geboren, sondern bedeutungsschwere Symbole.

Wir brauchen sie zum Messen, Berechnen, Prognostizieren und Zählen, und doch sind sie so viel mehr als bloß Werkzeuge: Zahlen, so waren die Gelehrten der Antike überzeugt, bilden das Fundament der Welt. Der Numerologie zufolge hängt also alles in der Welt von numerischen Mustern ab. Jeder Zahl werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben.

Numerologen ziehen aus Zahlen Rückschlüsse auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, Chancen und Fähigkeiten und arbeiten dabei mit den unterschiedlichsten Quellen und Techniken. Dementsprechend bunt und detailreich fallen die Ergebnisse aus. Wer sich spielerisch an das Thema heranwagen möchte – und das tun wir hier –, sollte zunächst seine Geburtszahl berechnen.

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So berechnet man seine Geburtszahl:

Vom jeweiligen Geburtsdatum (z.B. 25.2.1969) wird die Quersumme berechnet, also 2+5+2+1+9+6+9=34, und davon so lange wieder die Quersumme, bis eine einstellige Ziffer übrigbleibt; in unserem Fall also 3+4=7. Ein Mensch mit diesem Geburtsdatum hat also die Geburtszahl 7. Und was bedeutet das nun?

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  1. Die Eins steht für Einheit, Neubeginn und Aufbruch. Wer die Eins als Geburtszahl hat, soll selbstbewusst, unabhängig und großzügig sein.

  2. Die Zwei ist die Zahl der Gegensätze: Gut und Böse, Tag und Nacht. Zweier-Menschen gelten als künstlerisch begabt, sensibel und fantasievoll.

  3. Die Drei steht für die Dreifaltigkeit. Menschen mit der Geburtszahl Drei schreibt man eine gute Auffassungsgabe, Spontanität und den Mut zu Veränderungen zu.

  4. Die Vier ordnet die Welt: in Jahreszeiten, Elemente, Himmelsrichtungen. Menschliche Vierer gelten als beharrlich, zuverlässig und pflichtbewusst.

  5. Die Fünf ist die Zahl des Lebens: Fünf Finger hat die Hand, fünf Zehen der Fuß. Menschen mit der Geburtszahl Fünf schreibt man ein lebensbejahendes Wesen und eine gute Ausstrahlung zu.

  6. Die Sechs ist vollkommen – genauso wie ein Schneekristall, der immer sechs Ecken hat. Sechser-Menschen sollen perfektionistisch, schöngeistig und ausdauernd sein.

  7. Die Sieben ist gewichtig – keine Religion und keine Hochkultur kommt ohne sie aus. Die Sieben als Geburtszahl weist auf Forschergeist und Tiefgründigkeit hin.

  8. Die Acht bringt das Glück – vor allem nach Ansicht der Chinesen. Achter-Menschen gelten als willensstark, erfolgreich und bereit für Führungsaufgaben.

  9. Die Neun verdreifacht die heilige Drei und ist ganz nah an der Vollkommenheit. Menschen mit der Geburtszahl Neun wirken als Vermittler und gehen mit gutem Beispiel voran.

Können Sie sich darin wiederkennen? Fest steht: Zahlenmystik und Numerologie sind nur schwer zu fassen. Es gibt ebenso viele Deutungen wie Literatur darüber. Aber vielleicht ist ja das gerade das Schöne an dieser so gar nicht exakten Wissenschaft: dass ein Teil von ihr immer im Dunkeln und damit ein kleines bisschen magisch bleibt.

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