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Gute Küche

14 Genießer-Rezepte mit Marillen

Essen Sie Marillen am liebsten als ganze Frucht, im Kuchen oder pikant kombiniert? Wir haben einige köstliche Ideen.

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Foto: Eisenhut & Mayer
Unverzichtbar in der Marillenzeit: Frische Knödel.

Wenn sie im Juli endlich reif werden, können wir gar nicht genug von saftigen Marillen (Aprikosen) bekommen. Hier finden Sie einfach unwiderstehliche Rezepte:

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1. Schokokuchen mit Marillen

Schokolade mit hohem Kakaoanteil und geriebener Ingwer machen den saftigen Marillen-Kuchen zu einem Geschmackserlebnis.

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2. Wachauer Marillenknödel

Der Klassiker unter den Marillenspeisen ist der Marillenknödel. Wir haben uns das Rezept von Jutta Altmann verraten lassen. In ihrem Wachauer Restaurant Jamek haben die runden Mehlspeisen nämlich allerhöchste Priorität.

3. Blätterteig-Tarte mit Marillen

Wenn sonnengereifte Marillen auf feine Tarte und zarten Vanillerahm treffen, entsteht ein Dessert, das nach Sommer schmeckt.

4. Buttermilch-Schmarren mit Marillen

Zum köstlichen Buttermilch-Schmarren werden die Marillen im Kompott ein wenig beschwipst mit Marillenschnaps serviert.

5. Topfenparfait mit Mandelkrokant und Dörrmarillen-Röster

Das köstliche Parfait muss mindestens drei Stunden ins Tiefkühlfach. Das Warten lohnt sich jedenfalls, denn sein Aroma ist dank Vanille, Mandellikör und Orangenschale einfach himmlisch.

6. Eingelegte Marillen

Damit man auch das restliche Jahr noch etwas von den süßen Marillen hat, legen wir sie ein. Unser Rezept für eingelegte Marillen reicht für 5 Rexgläser (halber Liter) und wird mit Jasminblüten, Orangenschale und Waldmeister geschmacklich verfeinert.

7. Marille mit Kerbelfülle

Statt Marillen in Knödel oder Palatschinken zu füllen, werden bei diesem Rezept die Früchte selbst gefüllt. Und zwar mit einer weißen Schokoladen-Obers-Creme. Gebettet werden sie dann auf einer feinen Himbeersauce.

8. Wachauer Marillen-Buchteln

Buchteln sind immer ein Garant, dass keiner am Tisch hungrig bleibt. Unsere füllen wir mit einen anständigen Löffel voll süßer Marillenmarmelade.

9. Gebackene Eierwolken mit Marillenröster

Diese gebackenen Eierwolken haben nur einen Nachteil: Man sollte sie nach dem Backen sofort und komplett verspeisen. Oder ist das vielleicht sogar ein Vorteil?

10. Holunderblütensuppe mit Marillen

Wir servieren unsere Suppe heute anders als sonst, nämlich süß und kalt. Da werden am Tisch alle Augen machen.

11. Marillen-Streuselkuchen

Oben knusprig, in der Mitte cremig-fruchtig und unten schön dünn. So sieht unser Lieblings-Streuselkuchen aus.

12. Marillenmarmelade mit Rosenblättern

Schon zwei Handvoll duftender Rosenblütenblätter genügen, um der Marillenmarmelade die feine geschmackliche Note der Rosen zu verleihen. Eine ausgezeichnete Idee, meinen wir.

13. Fenchelsalat mit Marillen

Die Marinade aus Marillenmarmelade, Essig, Öl und ein paar Gewürzen macht den Fenchelsalat mit geschmorten Marillen zu einem Genuss.

14. Marinierte Käferbohnen mit süßsauren Marillen

Zu den würzig marinierten Käferbohnen passen die mit Apfelessig abgemachten Marillen ganz hervorragend.

Häufig gestellte Fragen zum Kochen und Backen mit Marillen

Wann haben Marillen Saison?

  • Es gibt sehr frühe Sorten, die bereits Ende Juni reif werden, der Großteil der heimischen Ernte geht von Mitte Juli bis Mitte August über die Bühne.

  • Gute, reife Marillen sind weder mehlig noch hart, sondern saftig und geben auf Druck leicht nach.

Was ist eine Zistel?

Sie ziert das Logo des Vereins Wachauer Marille und ist dort der wichtigste Erntebehelf: die Zistel. Dabei handelt es sich um einen schmal und nach unten spitz zulaufenden Weidenkorb für die Marillenernte mit zwei Vorteilen: Er kann leichter im Geäst eingefädelt werden, und auf die untenliegenden Marillen wird kaum Druck ausgeübt.

Welche Marillensorten sind die besten?

  • Trotz vieler Neuzüchtungen gelten die Ungarische Beste und ihre nahe Verwandte, die Klosterneuburger Marille, als geschmacklich am besten, vor allem für Marmelade. Sie sind jedoch selten im Handel zu finden, weil sie recht schnell weich werden und verderben. Wie so oft haben die Züchtungen Transport- und Lagerfähigkeit verbessert, gingen jedoch zulasten des Geschmacks. Fragen Sie daher stets nach der Sorte, und kosten Sie die Früchte, bevor sie mehrere Steigen zum Einkochen kaufen.

  • Wichtig ist die reife Süße und trotzdem ausgeprägte Säure. Beim Garen entfaltet sich das volle Aroma, daher vor Einkoch-Orgien eine kleine Menge probekochen, um die Zuckermenge besser einschätzen zu können.

Welche Rolle spielt die Farbe bei Marillen?

  • Eine grünliche Marille kann unreif sein, sie kann aber einfach nur auf der schattigen Seite des Baums gewachsen sein, wodurch sie auch ihr Säurespiel bekommt.

  • Marillen können rote Backerln oder Sommersprossen haben – ein Hinweis auf Vollreife sind beide nicht.

Kann man Marillen einfrieren?

Die schlechte Nachricht: Richtig gute Marillen sind selten. Die gute: Sie lassen sich problemlos einfrieren. Mit einem feuchten Küchentuch abwischen, nach Größe und Reife sortieren (die ganz reifen, weichen sofort verarbeiten) und ganz oder halbiert und entsteint auf Tabletts einfrieren. Am nächsten Tag in Gefriersäcke umfüllen. Nicht mit Würfelzucker füllen, der löst sich auf, und die Marille lässt Saft.

Was ist der Unterschied zwischen Marillenröster und Marillenkompott?

  • Kompott wird von viel Flüssigkeit – ob Wasser oder Wein – begleitet, die Früchte dürfen durchaus noch etwas Biss haben.

  • Röster wird weich-stückig gegart, der Saft kommt fast nur von der Frucht selbst, ein Schuss Wasser zu Beginn des Kochens verhindert das Anlegen.

Welcher Teig ist für Marillenknödel der beste?

Fein säuerlicher Topfenteig passt perfekt zur reifen Frucht. Auch zurückhaltender Brandteig ist eine Option. Warum sich Erdäpfelteig nicht wirklich für Marillen, dafür umso besser für Zwetschken eignet? Weil es zur Marillensaison noch keine mehligen Erdäpfel gibt.

Was passt zu Marillen?

Topfen, Mohn, Zucker, Mandeln, Butter, Himbeeren, Zitronenverbene, Obers, Melisse, Ingwer, Joghurt, Haselnüsse, Lavendel, Zimt, Zitrone, Pistazien, Schokolade, Nougat, Grieß, Eier, Senf, Mangold, Paprika, Ziegenkäse, Lamm, Rosmarin.

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