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Rosen richtig schneiden

Damit Rosen gesund bleiben und viele Blüten tragen, brauchen sie im Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt. Erfahren Sie, wann der beste Zeitpunkt ist, wie der Rosenschnitt gelingt und was bei Strauch-, Beet- und Kletterrosen zu beachten ist.

Rosen richtig schneiden, Garten, Servus
Foto: Mauritius Images / Yon Marsh / Alamy / Alamy Stock Photos
Mit einer scharfen Gartenschere gelingt der Rosenschnitt ganz leicht.

Inhalt:

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Wann werden Rosen geschnitten?

Im Grunde gibt es zwei Zeiträume, die eine Gartenschere erfordern: das zeitige Frühjahr und die Blühphase, in der aber nur verwelkte Blüten ausgeschnitten werden, um eine eventuelle Zweitblüte zu fördern.

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Im Herbst sollte der Schnitt nicht erfolgen: Die Triebe sind frostempfindlich und würden zurück frieren.

Wie schneidet man Rosen im Frühling richtig?

Wenn die Forsythien blühen, ist die richtige Zeit für den Rückschnitt der Rosensträucher gekommen. Dieser hat das Ziel, die Pflanzen zu neuem, kräftigem Austrieb anzuregen. Beim Rosenschnitt gilt grundlegend die Regel: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

  • Dabei schneidet man zwei bis drei Millimeter über einem Triebauge.

Richtig Rosen stutzen, Garten, Servus
Foto: Bernd Ertl
Sauber durchgeschnittener Rosenzweig.
  • Öfter blühende Strauchrosen werden sogar auf ein Drittel ihrer Länge zurückgeschnitten.

  • Damit Beetrosen alljährlich mit blütenreichen Trieben durchstarten, sollte man sie im März oder April gleichmäßig stutzen.

  • Keine Angst vor forschen Schnitten: Man belässt an den beschnittenen Trieben jeweils nur zwei bis fünf Augen; im Endeffekt sollte der Rosenstrauch ein harmonisches Bild ergeben, ähnlich der Saftwaage bei Obstbäumen.

Rosen richtig stutzen, Garten, Servus
Foto: Bernd Ertl
Durch das Stutzen können die Triebe gut wachsen.
  • Einmal blühende Rambler-, Kletter- und Wildrosen werden nur ausgelichtet. Dazu schneidet man überalterte, stark verästelte oder abgestorbene Triebe direkt an der Basis weg.

Rosen auslichten, Garten, Servus
Foto: Bernd Ertl
Der Rosenstrauch wird ausgelichtet.
  • Wildrosen und historische Rosen kann man getrost sich selbst überlassen.

  • Bei Edelrosen, auch Teehybriden genannt, belässt man ebenfalls zwei bis drei, bei Floribunda- oder Polyantharosen besser mehr, etwa drei bis fünf Augen. Die oberste Knospe sollte auch hier nach außen gerichtet sein.

  • Abgestorbene Triebe und zu viele dicht nach innen wachsende Zweige auslichten, das heißt: ganz entfernen.

Wie schneidet man Rosen nach der Blüte?

Der richtige Zeitpunkt, um die Rosen nach der Blüte zu schneiden: „Wenn sie ihre Blütenblätter komplett abgeworfen haben und schon die kleine Kügelchen zu sehen sind, die dann später die Hagebutten bilden würden“, erklärt der Gartenexperte Robert Lhotka von „Natur im Garten“.

  • Verblühtes wird kontinuierlich entfernt, um neue Knospenbildung zu fördern. Dazu den Blütenstiel 5 bis 8 mm über dem ersten Blatt, in dessen Achse eine gut entwickelte, nach außen zeigende Knospe sitzt, stutzen. „Wir schneiden sie so tief, wie wenn wir sie für die Vase verwenden würden.“ Das heißt: Es wird ein langer Stiel weggeschnitten, etwa zwei Drittel kommen dabei schon weg. Durch das Schneiden werden neue Blüten angeregt.

  • Dabei immer schräg nach unten von der Knospe weg schneiden. Bleistiftdicke Triebe treiben meist besonders kräftig wieder aus.

Rosen so schneiden, dass schlafende Augen austreiben. (Bild: Bernd Ertl)
Foto: Bernd Ertl
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