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Garten

Laub richtig kompostieren

So verwandelt man auch schwer kompostierbare Blätter in guten Bodennährstoff.

Herbstlaub, Garten
Foto: Mauritius Images
Herbstzeit ist Laubzeit. So werden die Blätter zu wertvollem Kompost.
Gärtner Johannes Käfer teilt sein Expertenwissen rund um Flora & Fauna.

Laubkompost ist ein großartiger organischer Bodenverbesserer. Je nach Laubart kann er vielseitig eingesetzt werden. Darum sollte Laub in jedem Garten kompostiert werden. Dass Nusslaub nicht komposttauglich sein soll, ist übrigens falsch. Nusslaub – sowie auch das Laub von Eichen, Pappeln und der Platanen – gehören durch ihre Gerbstoffe lediglich für Regenwürmer und Co. zu den schwer verdaulichen Laubarten.

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Nusslaub mit Linde und Ahorn mischen

Wenn Sie im Garten auch Laub von Sträuchern und Bäumen wie Spiraea, Pfeiffenstrauch, Linde, Ahorn oder Trompetenbaum haben, dann sollten Sie die Blätter aller Gehölze durchmischen. Zur Beschleunigung der Verrottung geben Sie am besten frischen Nährkompost zum Laub. Um den pH-Wert zu heben, können Sie Algenkalk oder Ähnliches untermischen.

Sammeln Sie das Falllaub mit dem Rasenmäher ein, so werden die Blätter zerkleinert und verrotten noch schneller.

Sie müssen das so behandelte Laub nicht einmal kompostieren, verwenden Sie es einfach als Mulchschicht in Gehölzbeeten. Der reine Kompost aus Nuss- oder Eichenlaub würde sich gut für kalkfliehende Pflanzen – und besonders für Azaleen und Rhododendren – eignen.

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