10 Rezepte für knuspriges Brot: von Körndlbrot bis Maronibrot
Nichts verfeinert Frühstück und Jause mehr als ein selbst gebackenes Brot, das frisch aus dem Ofen kommt. Ob Körndlbrot, Maronibrot oder Schüttelbrot – diese Servus-Rezepte zeigen, wie abwechslungsreich das Brotbacken sein kann.
Ob mit Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehl – hier finden Sie 10 knusprige Brotrezepte für jeden Anlass:
1. Körndlbrot
Das Körndlbrot wird in einer Kastenform gebacken – so erhält es seine schöne, gleichmäßige Form. Roggensauerteig, viele Körndln, Samen und Schrot1 geben ihm seinen unverwechselbaren Biss.
2. Würziges Erdäpfelbrot
Erdäpfel sind aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken – auch beim Brotbacken nicht. Das Würzige Erdäpfelbrot steht einem Getreidebrot um nichts nach
3. Wurzelbrot
Das Weizenbrot wird vor dem Backen verdreht wie eine Wurzel und verdankt dieser Technik seinen Namen. Schmecken tut's auf jeden Fall pur oder mit frischer Butter am besten.
4. Roggenmischbrot
Um die außergewöhnliche Brotform zu erhalten, wird dieses Roggenmischbrot in einem Simperl mit Motiv gebacken – und kommt mit dem schönen Abdruck aus dem Ofen.
5. Nussbrot
Ganze Walnusskerne werden direkt in den Teig mitgebacken – das gibt dem Nussbrot seinen charakteristischen Biss. Knusprig von außen, nussig von innen.
6. Dinkelbrot ohne Germ
Dieses Kastenbrot wird nicht mit Germ, sondern mit Weinsteinbackpulver gebacken – und gelingt trotzdem mit einer reschen Kruste. Für alle, die auf Germ verzichten möchten oder müssen.
7. Schnelles Vollkornbrot
In nur 95 Minuten – inklusive Rastzeit – ist das Vollkornbrot von Backprofi Christina Bauer mit knusprigen Haferflocken fertig.1 Ein Rezept für alle, die keine Zeit für lange Gehzeiten haben.
8. Christina Bauers Schüttelbrot
Kümmel, Fenchel und Koriander machen das Schüttelbrot von Christina Bauer einzigartig. Die drei Brotgewürze geben ihm sein unverwechselbares Aroma.
9. Roggen-Weizenbrot mit Röstbrotmix
Für dieses Brot werden Brotreste im Ofen braun geröstet und unter den Teig gemischt – das verleiht dem Roggen-Weizenbrot seinen charakteristischen Geschmack. Ein alter Haushaltstrick, der kein Brot verschwendet.
10. Maronibrot
Im Herbst steht dieses Brot ganz oben auf der Backliste. Maroni wandern direkt in den Teig und machen das Brot besonders saftig.
Häufig gestellte Fragen rund ums Brotbacken:
Wie wird selbst gebackenes Brot besonders knusprig?
Die Kruste entscheidet. Für eine resche Kruste braucht es hohe Ofentemperatur – und im besten Fall einen Brotbackstein. Bäckermeister Ewald Kaiser zeigt in der Servus-Akademie, wie ein Brotbackstein auch im Elektro- oder Gasofen funktioniert: Er speichert die Hitze und gibt sie gleichmäßig an den Teig ab – ähnlich wie ein echter Steinofen.
Kann man Brot auch ohne Germ (Hefe) backen?
Ja. Statt Germ kann man Weinsteinbackpulver verwenden – das Dinkelbrot ohne Germ ist ein gutes Beispiel dafür. Auch Sauerteig ist eine bewährte Alternative: Er lässt den Teig auf natürliche Weise aufgehen und macht das Brot besonders bekömmlich
Was ist ein Simperl?
Ein Simperl ist ein rundes oder ovales Gärkörbchen aus Holzschliff oder Peddigrohr, das dem Brotteig während der Gehzeit Form gibt und dabei ein charakteristisches Muster in die Oberfläche prägt. Das Roggenmischbrot wird in einem Simperl mit Herz-Motiv gebacken und kommt mit dem schönen Abdruck aus dem Ofen.
Was sind typische Brotgewürze?
Kümmel, Fenchel und Koriander sind die klassischen Brotgewürze im alpinen Raum. Sie geben dem Brot sein typisches Aroma und unterstützen gleichzeitig die Verdauung. Im Schüttelbrot kommen alle drei zum Einsatz.
Wie lange hält selbst gebackenes Brot frisch?
Das hängt vom Rezept ab. Brote mit Sauerteig oder Erdäpfeln halten sich länger frisch als reine Germbrote – bis zu 4 bis 5 Tage, wenn sie in einem Leinentuch oder Brotkasten aufbewahrt werden. Schüttelbrot ist als flaches, sehr knuspriges Brot auf besonders lange Haltbarkeit ausgelegt.
Welches Mehl eignet sich am besten zum Brotbacken?
Ob mit Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehl – jedes Mehl hat seine Stärken. Roggenmehl braucht Säure (also Sauerteig), damit der Teig aufgeht. Dinkelmehl ergibt ein lockeres, saftiges Brot. Weizenmehl ist am einfachsten zu verarbeiten. In dieser Sammlung finden sich Rezepte mit allen drei Mehlsorten.
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