10 Rezepte mit Kohlrabi
Ob roh, eingelegt, warm, gefüllt oder mitsamt der Blätter: Kohlrabi ist der eleganteste Vertreter der Kohlgewächse und passt sich jeder Zubereitungsart an. Hier finden Sie einfache Servus-Rezepte mit der saftig-knackigen Knolle.
In dicke Stifte geschnitten und in einer kleinen Box verpackt schmeckt Kohlrabi pur mit extra abgefülltem Kräuterdip oder cremig geschüttelter Senfvinaigrette. Besonders fein ist er in Sesamsalz (Gomasio) getunkt. Aber auch gekocht schmeckt er herrlich. Hier finden Sie unsere Rezepte mit Kohlrabi in der Übersicht:
- 1. Kohlrabi-Schaumsuppe
- 2. Kohlrabi-Canapés
- 3. Kohlrabiröllchen
- 4. Kohlrabi-Tatar
- 5. Gefüllte Kohlrabi mit Faschiertem
- 6. Mit Maisgrieß und Kürbiskernen gefüllter Kohlrabi
- 7. Kohlrabi gefüllt mit Saibling und Dille
- 8. Kohlrabiblätter-Omelett
- 9. Kohlrabi-Blattgemüse mit Kalbsrückensteak
- 10. Eingelegter Salzkohlrabi
- Wissenswertes rund um den Kohlrabi
1. Kohlrabi-Schaumsuppe
Die Kohlrabi-Schaumsuppe aus dem Gasthof Herrnhaus wird mit Erdäpfeln zubereitet und fein passiert.
2. Kohlrabi-Canapés
Die kleinen Kohlrabi-Happen wurden mit viel Liebe angerichtet – und das sieht und schmeckt man auch.
3. Kohlrabiröllchen
Die rohen Kohlrabi werden für die Röllchen am besten mit einer Aufschnittmaschine in sehr dünne Scheiben geschnitten und dann mit cremigem Kräuter-Ricotta gefüllt.
4. Kohlrabi-Tatar
Honig, Zitrone und Ziegenfrischkäse machen dieses erfrischende Kohlrabigericht zu einem Hochgenuss.
5. Gefüllte Kohlrabi mit Faschiertem
In die runde Knolle kommt würziges Faschiertes, dann wird sie im Topf in einem feinen Sud geschmort.
6. Mit Maisgrieß und Kürbiskernen gefüllter Kohlrabi
Auch die vegetarische Variante des gefüllten Kohlrabi kann sich sehen und schmecken lassen.
7. Kohlrabi gefüllt mit Saibling und Dille
Fisch und Kohlrabi harmonieren ausgezeichnet. Die ausgehöhlten Kohlrabi werden bei diesem Rezept in Salzwasser weich gekocht.
8. Kohlrabiblätter-Omelett
Versprudelte Eier werden für das Kohlrabiblätter-Omelett behutsam über Kohlrabiblätter gegossen und so lange gebraten, bis das Eiergericht leicht gestockt ist.
9. Kohlrabi-Blattgemüse mit Kalbsrückensteak
Kohlrabiblätter auf den Kompost? Nicht bei uns! Im Handumdrehen ist daraus eine cremige Gemüsebeilage gezaubert.
10. Eingelegter Salzkohlrabi
Der eingelegte Salzkohlrabi benötigt zwei Wochen zum Ziehen - das Warten zahlt sich aber in jedem Fall aus!
Wissenswertes rund um den Kohlrabi
Wann hat Kohlrabi Saison?
Er gehört zu den ersten Gemüsen im Frühjahr, geht aber meist neben der Spargelbegeisterung unter. Von Mai bis Juli ist er jung, zart und saftig. Wird er im Sommer noch einmal angebaut, kann man ihn bis November ernten. Später Kohlrabi ist besser lagerfähig.
Muss man Kohlrabi immer schälen?
Die allerersten zarten Frühlingskohlrabi kann man ungeschält essen. Später jedoch wird ihre Haut ledrig, die darunterliegende Faserschicht muss unbedingt großzügig entfernt werden, weil sie beim Garen nicht weich wird. Die Regel „Große Kohlrabi sind holzig“ stimmt nur bedingt.
Die Tendenz zum Verholzen nimmt mit Größe und Länge der Lagerung zu. Die Sorte „Superschmelz“ aber, die im Bioanbau auf die Felder kommt, wird riesig, ohne zu verholzen. Auch „Blauer Speck“, eine eher späte Sorte, behält ihren zarten Schmelz. Was wir beim Kohlrabi essen, ist übrigens ein verdickter Stiel, keine echte Rübe.
Sehen alle Kohlrabi innen gleich aus?
Die blauen und violetten Kohlrabi brauchen nur etwas länger zum Reifen. Geschält sind alle Kohlrabi gleich und haben ein weißes bis hellgrünes knackiges und süßliches Fruchtfleisch.
Woran erkennt man frischen Kohlrabi?
Wenn die Blätter noch Tonus haben und nicht traurig runterhängen, ist der Kohlrabi frisch.
Wie lagert man Kohlrabi richtig?
Er hält im Kühlschrank einige Tage.
Wer die Blätter verwenden möchte (was bei Biokohlrabi anzuraten ist), sollte sie abreißen und in einem Sackerl lagern, da sie sonst rasch welken. Die Bätter schmecken fein geschnitten in Salaten oder auch wie Spinat zubereitet. Sie enthalten unverschämt viel Vitamin C. Aus großen Blättern lassen sich sogar gefüllte Rouladen kochen.
Wie isst man Kohlrabi?
Roh, eingelegt, gekocht, gedämpft, gedünstet, püriert, gefüllt, paniert, gebacken, gratiniert oder gegrillt – alles geht!
Weil Kohlrabi oberirdisch wachsen, nennt man sie auch „Oberrüben“. Das passt, denn oben am Grill liegen sie besonders gut und schmecken hervorragend. Dazu passt Kräuterrahm mit reichlich selbst gemachter Mayonnaise, damit es kein allzu frugales Mahl wird.
Sein hoher Wassergehalt lässt Kohlrabi im Gegensatz zu anderen Gemüsen viel saftig-knackiger schmecken, allerdings kann das bei rohen Zubereitungen auch etwas knifflig werden: Kohlrabisalate oder Kohlrabi-Carpaccio nicht im Voraus zubereiten.
Das Salz in der Marinade zieht Wasser, was die dadurch verwässerte Rohkost fad schmecken lässt. Wenn ein Salat ziehen soll, dann lieber „trockener“ zubereiten und vor dem Servieren noch einmal abschmecken. Man kann Kohlrabi wie Gurken nach dem Salzen ein wenig stehen lassen und dann gut ausdrücken.
Was passt zu Kohlrabi?
Butter, Salz, Muskatnuss, Obers, Äpfel, Sauerrahm, Essig, Zitrone, Zwiebel, Haselnüsse, Dille, Erdäpfel, Senf, Zucker, Estragon, Curry, Thymian, Käse, Peter silie, Karotten.
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