Christina Bauers herzhaftes Schüttelbrot

Mit fein duftenden Brotgewürzen wie Fenchel, Kümmel und Koriander hat Christina aus dem traditionellen Südtiroler Gebäck eine Lungauer Variante gezaubert, die auch als Suppeneinlage ganz ausgezeichnet schmeckt.
Schüttelbrot, Brot, gebrochen, Brotlaib, Christina Bauer
Foto: Nadja Hudovernik

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MengeZubereitungszeitGesamtzeit
6 Stück1 Stunde12 Stunden
Zubereitung
  1. Für den Vorteig Germ mit Wasser und Roggen­mehl vermischen und 12 Stunden zugedeckt stehen lassen.
  2. Nach 12 Stunden den Vorteig mit Weizenmehl, Roggenmehl, Wasser, Brotgewürz und Salz vermischen und noch mal eine Stunde rasten lassen.
  3. Den Teig in ca. 150 g schwere Stücke aufteilen. Jedes davon auf ein mit Roggen bemehltes Backpapier legen, zusätzlich Mehl auf die Teigoberfläche streuen. Das Backpapier rechts und links in die Hände nehmen, hochheben und immer wieder auf die Arbeitsfläche „fallen lassen“. Dadurch rinnen die Teigportionen auseinander und das Schüttelbrot wird schön flach.
  4. Bevor es in den Ofen geht, kann man das Brot noch 10 Minuten rasten lassen. Im Anschluss bei 210 °C Heißluft ca. 25 Minuten backen.

Christina Bauers Backgeheimnisse

  • HANDGERÜHRT: Für den Teig benötigt man keine Küchenmaschine. Er wird nicht geknetet, sondern lediglich mit einem Löffel verrührt.

  • SCHÜTTELN: Das Brot wird traditionell geschüttelt und nicht mit dem Nudelwalker gerollt. Der würde die typischen Luftblasen im Teig zerstören.

  • KEIN ZUSÄTZLICHES MEHL: Der Brotteig soll weich sein, daher kein extra Mehl zugeben. Nur so nehmen die Brote ihre gewünschte Form an.

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