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Ausflüge

7 Etappen Donauradweg – von Passau bis Wien

Wer sich auf dem Donauradweg von der Isarmündung nach Linz tragen lässt, erlebt abwechslungsreiche Landschaften, beschauliche Plätze und viele Perspektivenwechsel. Neben, über und auf dem Wasser.

Eine Grafik vom Radwanderweg an der Donau
Foto: Andreas Posselt
Von Passau über Linz, Grein, Melk, Krems und Klosterneuburg nach Wien.

Es gibt kaum Steigungen, radfreundliche Pausen- und Übernachtungsmöglichkeiten, viel Kultur, Weinberge, Burganlagen, Klöster, Museen und Wirtshäuser mit Donaublick. Die 330 Kilometer können in Etappen auch einzeln befahren werden. Wir zeigen, wo es sich lohnt, vom Rad abzusteigen

Zwei Radfahrer im Sommer fahren auf einem Radweg entlang des Wasser, der Donau, die Sonne scheint, alles ist grün.
Foto: Sebastian Dörk
Immer dem Wasser nach. Mit dem Duft des Flusses in der Nase lässt es sich am Donauradweg gemütlich und ebenso kurzweilig dahinradeln.
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1. Etappe

  • Von Passau bis Haibach: 42 km

  • Fahrzeit: ca. 3 Stunden

  • Schwierigkeitsgrad: leicht

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Beten, brauen, brennen

Das Stift Engelszell ist berühmt für seine Rokoko-Kirche und die hochprozentigen klostereigenen Erzeugnisse.

Kurz vorm Ziel

Knapp 10 Kilometer vor dem ersten Ziel lohnt sich noch eine Pause: Im ­Grafenauerl am Donauufer landet nur Regionales am Jausenbrettl.

Ausflugsziele entlang des Donauradweges. Foto: Sebastian Dörk

2. Etappe

  • Haibach ob der Donau bis Linz: ca. 55 km

  • Fahrzeit: ca. 4 Stunden

  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Die Schlinge im Blick

  • Es sind ca. 20 Gehminuten von Haibach ob der Donau zum Schlögener Donaublick – ein Aussichtspunkt, der eine beeindruckende Sicht auf die Schlögener Schlinge bietet.

Per Boot

Auf der Fähre von Markus Luger lassen sich die letzten Kilometer nach Linz idyllisch (und bequem) bestreiten.

Sehenswürdigkeiten entlang des Donauradweges. Fotos: Sebastian Dörk

3. Etappe

  • Am Nordufer von Linz bis Grein: ca. 61 km

  • Fahrzeit: ca. 4 Stunden

  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Einfach und gut

Für eine Pause nach ca. 90 Minuten Fahrt bietet sich der Kiosk des Campingplatzes, das „donAu-Standl“, in Au an der Donau an – ein idyllischer Gastgarten direkt am Donauradweg. Der Steckerlfisch, den Inhaber Arnold Hörmann zubereitet, hat unter Radfahrern und Einheimischen Kultstatus.

Gute Aussichten

Ein Spaziergang durch den Schlosspark des Schlosses Greinburg bis zum Aussichtspunkt Donaublick lohnt sich: Von hier aus lässt sich das Städtchen Grein, der Strudengau und die Donau in ihrer ganzen Pracht überblicken.

ein köstlicher Steckerfisch liegt auf einem Stück Backpapier, daneben steht ein Erdäpfelsalat mit Schnittlauch und ein großes Glas Bier.
Foto: Sebastian Dörk
Ein Steckerlfisch und ein Radwegebier für die Rast zwischendurch – etwa im hübschen Aschach am Rande des Eferdinger Beckens.

4. Etappe

  • Von Grein nach Emmersdorf: 47 km

  • Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden

  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Viel Energie

Nach 20 Kilometern Fahrt lässt sich im Besucherkraftwerk Ybbs-Persenbeug Interessantes über die Donau und ihre Kraftwerke und Schleusen sowie die Stromerzeugung erfahren.

Dem Weltkulturerbe ganz nah

In Melk stehen bleiben und das prächtige Stift aus dem 11. Jahrhundert bestaunen, das den Eingang zur Wachau markiert. Und: in der Konditorei Mistlbacher eine Melker Torte mit Schlag probieren.

5. Etappe

  • Von Emmersdorf nach Krems: 34 km

  • Fahrzeit: ca. 3 Stunden

  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Gut geschlafen!

Im Hotel Unter den Linden übernachtet man in Krems in zentraler Lage. Das Hotel ist als Bett + Bike-Unterkunft zertifiziert und erfüllt damit speziell die Bedürfnisse und Wünsche von Rad fahrenden Gästen.

  • Hotel Unter den Linden
    Schillerstraße 5
    3500 Krems an der Donau
    udl.at

Auf den Spuren der Goldhaube

Nach knapp 20 Kilometern durch das Herz der Wachau erreicht man den kleinen Ort Weißenkirchen. Hier einen Stopp im Wachaumuseum einplanen.

6. Etappe

  • Von Krems nach Klosterneuburg: 69 km

  • Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden

  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Kultur am Fluss

Die neue Landesgalerie in Krems ist ein kultureller Höhepunkt am Donauradweg, den man nicht versäumen darf. In Gehweite: das Karikaturmuseum und die Kunsthalle. Nach dem Ausstellungsbesuch der Landesgalerie: in der Gastwirtschaft Poldi Fitzka Apfelstrudel mit Vanilleeis probieren.

Stopp in der Gartenstadt

In Tulln lohnt sich ein Besuch der Garten Tulln mit ihren prächtigen Schaugärten und dem Auwald an der Donau. Ebenfalls eine Empfehlung: das Egon-Schiele-Museum im alten Bezirksgefängnis.

7. Etappe

  • Von Klosterneuburg nach Wien: 14 km

  • Fahrzeit: ca. 50 Minuten

  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Wie die alten Rittersleut

Bei einer Führung durch den Weinkeller oder die alten Klostermauern des Augustiner-Chorherrenstifts Klosterneuburg lässt sich Kraft für die letzte Etappe schöpfen.

Abstecher nach Wien

Radfahrer, die den Donauradweg stromabwärts entlangfahren, treffen am nordwestlichen Stadtrand von Wien, in Nussdorf, ein. Von dort kann man auf den Donaukanalradweg abbiegen, der direkt in die Innenstadt führt. Hier empfiehlt sich wohlverdient zum Etappenfinale ein Weißer Spritzer im Badeschiff, in der Strandbar Herrmann oder im Motto am Fluss.

Ein bisschen Frankreich

Weniger Trubel, dafür viel Flair bietet das malerische Servitenviertel. Der Donaukanalradweg führt Radfahrer von der Roßauer Lände in zwei Minuten direkt ins „kleine Paris“ Wiens mit seinen zahlreichen Cafés, Greißlereien und Delikatessengeschäften.

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