Beilage

Ajvar (pikante Paprikapaste)

Früher wurde Ajvar, das gerne zu Fleisch gegessen wird, so lange eingekocht, bis die Paprikastücke zu Mus zerfielen. Besonders gut schmeckt die südosteuropäische Spezialität frisch zubereitet auf einem Stück Röstbrot mit Knoblauch.

Einmachglas, Ajvar, Messer
Foto: Eisenhut & Mayer
Eine lange Kochzeit ist das Geheimnis, um richtig gutes Ajvar herzustellen.  

Servus-Tipp:

  • Man kann einen Teil der Paprika durch Melanzani ersetzen oder ergänzen, die ebenfalls unter dem Grill weich geröstet werden.

  • Das mit einem Löffel ausgelöste weiche Fruchtfleisch wird mit den Paprikastücken gemixt.

  • Für eine exotische Paprikapaste 1 TL Kreuzkümmel trocken rösten, bis er zu duften beginnt, in der Gewürzmühle fein mahlen und vor dem Mixen gemeinsam mit der fein gewürfelten Schale einer abgespülten Salzzitrone zu den Paprikastücken geben. Die Paste beim Servieren mit frischer Peter- silie und Koriandergrün garnieren.

  • Wird in Südosteuropa traditionell zu gegrilltem Fleisch und Faschiertem (z. B. Cevapcici) ge­gessen, passt aber auch auf Röstbrot.

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
4 Glas 100 ml 10 Minuten 40 Minuten
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Zutaten
1 kg rote Spitzpaprika
3 Knoblauchzehen
5 EL Olivenöl
1 Zitrone
Salz und Pfeffer
0,5 TL Paprikapulver (edelsüß oder scharf)
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Zubereitung
  1. Paprika grillen und häuten. Knoblauch schälen und hacken.

  2. Paprika gemeinsam mit Knoblauch cremig pürieren.

  3. 5 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Paprikapaste zugeben und so lange kochen, bis der Topfboden kurz sichtbar bleibt, wenn man mit dem Kochlöffel eine Bahn zieht. Das dauert rund 20 bis 30 Minuten.

  4. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver pikant oder scharf abschmecken. Nochmals aufkochen und heiß in kleine, sterilisierte Gläser füllen. Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen. Kühl (am besten im Kühlschrank) aufbewahren. Einmal geöffnet, immer mit Öl bedecken und rasch aufbrauchen.

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