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Auf einem großen Brett das ganze Hendl mit einem scharfen Messer von der Brustseite her halbieren. Die Hendlhälften in Brust, Keule und Flügerl teilen. Nun die Brust etwa in der Mitte halbieren und die Keule zwischen Haxerl und Oberkeule am Gelenk durchtrennen. (Die Haut kann man entfernen, wenn man möchte; mit Haut bleibt’s aber saftiger.)
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Das Hendl wird mit Salz gewürzt und zur Seite gestellt.
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In drei Schüsseln werden einmal Mehl, einmal versprudelte Eier und einmal eine Mischung aus Bröseln mit gemahlenen Kürbiskernen hergerichtet.
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Hendlteile in Mehl wälzen, durch die Eier ziehen und in der Brösel-Kürbiskern-Mischung wälzen.
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Einen Kochtopf mit etwa 2 Liter Öl füllen und auf ca. 160 °C erhitzen.
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Die Hendlstücke nach und nach in das heiße Fett einlegen und backen. Bei 160 °C braucht das Backhendl ungefähr 20 Minuten. So wird die Panier nicht zu dunkel, das Fleisch bleibt saftig und ist bis zum Knochen durchgegart.
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Einen Teller mit Küchenrolle belegen.
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Die Hendlteile aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Backhendl mit Kürbiskernpanier
Markus aus Neuberg weiss, dass in seinem Rezept nur das Beste aus der Steiermark verarbeitet wird: „Ein klassisches steirisches Seelenfutter mit durchwegs regionalen Zutaten. Man muss es einfach lieben!“
Foto: Luana Fonseca
Servus-Tipp:
Das Backhendl garniert man klassischerweise mit Petersilie und Zitronenscheiben. Als Beilage reicht man gerne Erdäpfelsalat.
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| Menge | Gesamtzeit |
|---|---|
| 4 Portionen | 50 Minuten |
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Zutaten
| 1 | Sulmtaler Hendl oder 1 großes Bio-Hendl |
| 1 Prise | Salz |
| ca. 100 g | Mehl (glatt oder universal) |
| 3 | Eier (Größe M) |
| 100 g | Semmelbrösel |
| 100 g | gemahlene Kürbiskerne |
| Pflanzenöl zum Backen | |
| Petersilie und Zitronenscheiben zum Garnieren |
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Zubereitung