Hauptspeise

Käsespätzle von Marcel Drabits

Der ehemalige Haubenkoch und Food-Blogger bereitet den beliebten Hüttenklassiker mit Bergader Käse zu und bringt so das unvergleichliche Berggefühl auf den eigenen Teller.

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Zu sehen sind Käsespätzle mit knusprigen Röstzwiebeln garniert.
Foto: Rosa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Die Käsespätzle mit knusprigen Röstzwiebeln lassen jedes Hüttenherz höherschlagen.  

Mehrere tausend Kulinarikfans haben für ihre liebsten Hüttenklassiker abgestimmt. Nachdem das saftige Cordon bleu und die flaumigen Tiroler Bergkäseknödel die Plätze zwei und drei belegen, steht nun der eindeutige Gewinner fest: Die zart schmelzenden Käsespätzle mit Röstzwiebeln erobern den ersten Platz der Hüttengerichte. Mit viel Herz hat Marcel Drabits den beliebten Klassiker nachgekocht und ihm seine ganz persönliche Note verliehen. Die Bergader Käsevielfalt sorgt dabei für den besonderen, vollmundigen Geschmack, den man sonst nur von einer gemütlichen Berghütte kennt.

Zu sehen ist Marcel Drabits mit den selbstgekochten Käsespätzle.
Foto: Rosa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Mit besonderer Leidenschaft bereitet Marcel Drabits seine Gerichte zu.  

Das Rezept zum Nachkochen

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Menge Zubereitungszeit Gesamtzeit
4 Portionen 20 Minuten 35 Minuten
Zutaten für den Spätzle-Teig
500 g griffiges Mehl
4 Eier
2 Dotter
ca. 120 ml Milch
100 g Sauerrahm
Salz, Muskat, eine Prise gemahlener Kümmel
Außerdem
1 große Zwiebel
30 g Butter
200 ml Schlagobers
ca. 200 g Bergbauern Käse würzig-nussig
1 Bund frischer Schnittlauch, fein geschnitten
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zutaten für die Röstzwiebeln
2–3 Zwiebel in feine Ringe geschnitten
2–3 EL griffiges Mehl
1 EL Paprikapulver
Öl zum Frittieren
Zubereitung
  1. Für die Spätzle alle Zutaten mit der Küchenmaschine oder einem Kochlöffel so lange schlagen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht und er Luftblasen wirft. Der Teig sollte nicht zu zäh sein, sondern sich leicht durch den Spätzlehobel streichen lassen.

  2. Den Teig fünf Minuten rasten lassen und durch ein Spätzlesieb in Salzwasser einkochen. Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig.

  3. Abgießen und ein Löffel Öl dazumischen, sodass sie nicht zusammenkleben.

  4. Die geschnittenen Zwiebeln in der Butter anschwitzen. Sie sollten nur ganz leicht Farbe bekommen.

  5. Mit Obers ablöschen und würzen. Den Käse klein schneiden und beigeben. Kurz verkochen und die Spätzle dazugeben.

  6. Für die Röstzwiebeln, die Zwiebelringe mit so viel griffigem Mehl und ein wenig Paprikapulver bestäuben, bis sie rundherum zart bedeckt sind. Sofort schwimmend in 160 Grad Celsius heißem Öl knusprig ausbacken, dabei immer leicht in Bewegung halten. Achtung, tendenziell immer etwas früher herausnehmen, da die Zwiebelringe noch nachdunkeln.

    Man sieht die Zubereitung der Käsespätzle und das fertige Hüttengericht mit dem Käse von Bergader.
    Foto: Rosa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
    Nachdem die Zwiebeln in Butter angebraten und mit Obers abgelöscht wurden, müssen nur noch der geschnittene Bergader Käse und die Spätzle hinzugefügt werden.
  7. Abschmecken und mit viel Schnittlauch und Röstzwiebeln anrichten. Guten Appetit!

Würziger Käsegenuss

Ein Käse für alle, die volles Aroma erleben wollen: Durch seine besondere Reifung erhält der Bergbauern Käse von Bergader ausreichend Zeit, seinen einzigartigen Charakter in Ruhe zu entwickeln. Sein würzig-nussiges Aroma schmeckt nicht nur hervorragend auf Brot, sondern entfaltet vor allem beim Überbacken von Nudel-, Gemüse- und Fleischgerichten seine ganze Kraft. Von Natur aus laktose- und glutenfrei eignet sich der Käse zudem für Menschen mit entsprechenden Unverträglichkeiten sowie für eine vegetarische Ernährung.

Zu sehen ist der Bergbauern Käse in würzig-nussig.
Foto: Bergader
Der Bergbauern Käse überzeugt mit seinem würzig-nussigen Aroma.