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Selbermachen

So baut man ein Bienenhotel

In einem Nistkasten finden Wildbienen einen Platz zum Nisten und Brüten in Ihrem Garten. Eine Schritt für Schritt-Bauanleitung mit Bildern.

Nistkasten für Wildbienen (Bild: Michaela Gabler), Servus
Foto: Michaela Gabler
Nistkasten für Wildbienen an einer Holzwand.

Ein Bienenhotel lässt sich leicht aus unbehandeltem Holz, Bambusröhrchen oder Schilfhalmen bauen und bietet Wildbienen einen sicheren Nistplatz. Wichtig ist, dass die Röhrchen saubere, glatte Öffnungen haben und das Hotel sonnig, trocken und windgeschützt aufgehängt wird.

Das braucht man

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Für den Rahmen:

  • Fichtenbretter in den ge­wünschten Maßen.

  • Eine passende Holz­platte für die Rückseite des Rahmens (die Löcher werden nur besiedelt, wenn sie am hinteren Ende geschlossen sind).

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Zum Befüllen:

  • Hartholzblock, Lochziegel, Holunderäste, Schilfrohre, Bambusstangen.

  • An den Seitenwänden: Schilfstücke, Brombeeräste.

Werkzeug für die Befüllung:

  • Gartenschere

  • kleine Säge

  • Nägel für den Rahmen

  • kleine Rundfeile

  • Schleifpapier

  • Bohrmaschine

Bauanleitung

1. Holunderäste abschneiden und zwei Wochen trocknen lassen, dann lassen sie sich leichter bearbeiten. Mit der Säge auf eine Länge von 15 cm (bzw. so lang, wie der Rahmen tief ist) zuschneiden, Schnittkanten mit Schleifpapier glätten.

Nistkasten für Wildbienen: Holunderäste zuschneiden (Bild: Michaela Gabler)
Foto: Michaela Gabler
Zuerst werden die Zweige zu recht gesägt.

2. Die Holzstücke mit einer Rundfeile aushöhlen, aber nicht ganz durchbohren – ein Ende bleibt geschlossen. Zwischendurch immer wieder das abgetragene Material aus den Hölzern klopfen.

Die Holzstücke mit einer Rundfeile aushöhlen, aber nicht ganz durchbohren – ein Ende bleibt geschlossen. Zwischendurch immer wieder das abgetragene Material aus den Hölzern klopfen.
Foto: Michaela Gabler
Die Zweige werden ausgehöhlt.

3. Das Pflanzenmaterial für die Befüllung (im Bild von links nach rechts): Bambus, Holunder, Schilf. Alle Stücke wurden einheitlich auf 15 cm Länge gekürzt und die Enden auf einer Seite mit Schleifpapier geglättet. Bei Bedarf mit der Rundfeile nachputzen.

Nistkasten für Wildbienen: Holzstücke (Bild: Michaela Gabler)
Foto: Michaela Gabler
Die fertigen Bauteile.

4. Für den Holzblock wurde hier Eichenholz genommen; es können aber auch andere abgelagerte, trockene Harthölzer wie Esche, Ahorn, Buche und Obsthölzer verwendet werden. In frischem Holz entstehen leicht Risse, die von Wildbienen gemieden werden. Gebohrt werden zahlreiche unterschiedlich breite Gänge mit 3–8 Millimeter Durchmesser. Nicht ganz durchbohren – die Gänge müssen hinten geschlossen sein.

Nistkasten für Wildbienen: Löcher bohren (Bild: Michaela Gabler)
Foto: Michaela Gabler
Die Löcher für die Haus-Konstruktion werden gebohrt.

5. Ein Lochziegel komplettiert das Insektenhotel. Weil dessen Löcher aber sehr rau sind und die zarten Flügel der Insekten verletzen könnten, werden sie mit Bambushalmen gefüllt. Auch hier schleift man die Schnitt­flächen vorher glatt.

Nistkasten für Wildbienen: Lochziegel (Bild: Michaela Gabler)
Foto: Michaela Gabler
So sehen die Stäbe im Ziegelstein aus.

Tipp: Das Bienenhotel wird an einem möglichst sonnigen, regen- und windgeschützten Standort nach Süden ausgerichtet angebracht.

Nistkasten für Wildbienen
Foto: Michaela Gabler
Ein Nistkasten für Wildbienen und andere nützliche Insekten kann man leicht selber bauen.
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