Hauptspeise

Mühlviertler Schwemmknödel

Die Sauren Schwemmknödel isst man im Mühlviertel gerne mit Erdäpfelsalat oder – im oberen Mühlviertel – in heißer Rindsuppe zu Sauerkraut.

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Foto: Eisenhut & Mayer

Knödel waren vermutlich die erste Konserve der Menschheit. Unsere Vorväter dickten einfach den Brei, der vom Essen übrig blieb, ein, pressten ihn zu einer Kugel und schützten ihn so vor dem Verderb. Archäologische Funde aus der Schweiz datieren den ersten Knödel auf eine Zeit rund um 3.600 v. Chr. Bei uns gilt seit Jahrhunderten Oberösterreich als Knödelhochburg, wo man in der bäuerlichen Küche auch die Sauren Schwemmknödel zubereitet.

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MengeZubereitungszeitGesamtzeit
4 Portionen20 Minuten1 Stunde
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Zutaten
80 gButter
2Eier
2 ELSauerrahm
200 gGrieß
1 Prisegemahlener Kümmel
Salz und Muskatnuss
0.5 TLKümmelsamen
Schnittlauch zum Bestreuen
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Zubereitung
  1. Butter mit dem Mixer flaumig schlagen. Eier und Sauerrahm kurz einmixen und Grieß untermischen. Die Masse mit Kümmel, Salz und Muskatnuss würzen und 30 Minuten lang im Kühlschrank ziehen lassen.

  2. In einem großen Topf Salzwasser mit Kümmel zum Kochen bringen. Eine große Schüssel mit eiskaltem Wasser neben den Herd stellen.

  3. Aus der Masse kleine Knödel formen und in Salzwasser 15 Minuten lang unter dem Siedepunkt garen. Dann die Knödel mit einem Siebschöpfer in das kalte Wasser heben und 2 Minuten lang abschrecken. Die Knödel zurück ins siedende Salzwasser geben und weitere 5 Minuten lang ziehen lassen. Die Schwemmknödel sollten in der Mitte noch einen feinen Biss haben.

  4. Die Knödel mit Schnittlauch bestreut anrichten und mit Erdäpfelsalat servieren.

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