Die Fastenbreze hat bei Christina im Lungau eine ganz besondere Tradition. Es gibt sie nur von Jahresbeginn bis zum Karsamstag. Sie macht sie aus ihrem Semmelteig, verfeinert mit etwas Butter.

Christina Bauer beim drehen ihrer Fastenbrezen. (Bild: Nadja Hudovernik)
Christina Bauer beim drehen ihrer Fastenbrezen. (Bild: Nadja Hudovernik)

Für 12 Brezen

Zeitaufwand: 1 Stunde

Zutaten

  • 290 g lauwarmes Wasser
  • 500 g Weizenmehl (W700)
  • 10 g Salz
  • 10 g Backmalz
  • 10 g frische Germ
  • 20 g zimmerwarme Butter
  • nach Belieben grobes Salz zum Bestreuen

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17. Dez

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Wir freuen uns jedes Jahr schon im Jänner auf die ersten Fastenbrezen. Am besten schmecken sie natürlich frisch aus dem Ofen.

Christina Bauer

Zubereitung

  1. Das Wasser in eine Rührschüssel geben, mit Mehl, Salz, Backmalz, Germ und zimmerwarmer Butter verrühren und zu einem geschmeidigen Germteig kneten. Diesen zugedeckt etwa 30 Minuten lang gehen lassen.
  2. Den Teig in Stücke zu je 45 Gramm teilen. Dann aus jedem Teigstück einen Strang mit einer Länge von ca. 50 cm ausrollen, damit einen runden Kreis legen und die Enden des Stranges ineinander verdrehen.
  3. Die fertig geformten Brezen mit Wasser besprühen und mit grobem Salz bestreuen.
  4. Am Backblech noch einmal für 10 Minuten gehen lassen und danach im vorgeheizten Backofen mit viel Dampf bei 210 °C ca. 15 Minuten lang backen.

Christina Bauers Fastenbrezen

Christina Bauers Backgeheimnisse

  • ZEIT LASSEN. Den Teigstrang beim Verarbeiten immer wieder für eine Minute ruhen lassen, dann erst weiterrollen. Germteig zieht sich gerne zusammen, und die Brezen werden dadurch klein.
  • RICHTIG SALZEN. Zum Bestreuen verwende ich „Streusalz“, das eigens fürs Backen hergestellt ist. Es bleibt im Vergleich zum Meersalz auch nach dem Backen weiß und körnig.
  • BUTTER BEIMENGEN. Wer die Breze innen gerne saftig und weich mag, mengt etwas mehr Butter in den Teig.
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