ServusTV: Kim acha – Tirols Winterhütten
Tirol ist für seine zahlreichen (Après-)Skihütten bekannt. Es gibt aber auch die abgelegenen, schwer zugänglichen Winterhütten, die man erst erwandern muss. Zu sehen am Freitag, dem 30. Jänner 2026, ab 21.15 Uhr bei ServusTV und ServusTV On.
Das Leben als Hüttenwirt und -wirtin ist kein einfaches. ServusTV besucht jene Menschen, die einen Alltag zwischen Extremen und Erfüllung in den wunderschönen Bergen Tirols gewählt haben.
„Kim acha – Tirols Winterhütten“ ist am Freitag, dem 30. Jänner 2026, ab 21.15 Uhr bei ServusTV und ServusTV On zu sehen.
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Westfalenhaus in den Stubaier Alpen
„Wenn du irgendwas im Tal vergisst, dann bist du den halben Tag für einen Schraubenzieher unterwegs." Denn für Enrico Straßner und Laura Melchior vom Westfalenhaus in den Stubaier Alpen gibt es keine Personenbeförderung mit der Materialseilbahn zu ihrer Hütte. Es ist die erste Wintersaison für die beiden, und kurz vor der Eröffnung funktioniert trotz Geschick von Enrico Straßner nichts: Die neue Schneefräse fräst nicht, der Bierkühler kühlt nicht ... doch die Motivation ist ungebrochen.
Winnebachseehütte im Ötztal
Auch die Winnebachseehütte im Ötztal ist nur zu Fuß oder mit den Skiern erreichbar. Lukas Riml hat die Hütte soeben von seinem Vater übernommen und bringt alles auf Vordermann. Bei der Technik happert es noch, doch dank der Hilfe seines Vaters Michael gelingt es ihm, noch tiefer in die Materie einzusteigen. Ebenso muss die Materialseilbahnstützen neu gestrichen werden. Sein Cousin und Onkel helfen ihm dabei.
Amberger Hütte im Sulztal
Die Amberger Hütte ist nur wenige Kilometer entfernt und liegt südwestlich von Gries im Sulztal. Im Winter dient sie als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Skihochtouren. Serafin Gstrein hat viel zu tun. Das Dach muss freigeschaufelt werden, denn sonst funktioniert der Brandschutz nicht. Und in den Tümpeln rund um die Hütte liegen Zaunbretter, die der Sturm verweht hat. „Das ist dasselbe Wasser wie unten in der Therme Längenfeld. Und da drin kreucht und fleucht es das ganze Jahr über.“ Zu allem Überfluss geht nur ein paar Kilometer entfernt just an diesem Tag ein riesiges Schneebrett ab. Drei Tourengeher kommen mit dem Schrecken davon – und die Hüttenbelegschaft kann alles mit dem Fernglas verfolgen.
Franz-Senn-Hütte im Stubaital
Hüttenwirt Thomas Fankhauser hat das Leben auf der Hütte von klein auf kennen und lieben gelernt. Er und seine Familie haben ihr Leben der Franz-Senn-Hütte im Stubaital verschrieben . Heute kämpft er mit Nebel und Schneegestöber. Es gab einen Verletzten, und der Hubschrauber hat keine Sicht. „Man fühlt sich einfach verantwortlich“, meint er, und am Ende fliegt der Rettungshubschrauber dann doch. Er und seine Familie haben ihr Leben der Hütte verschrieben. Nur wenige Wochen alt, waren sie als Kinder schon auf der Hütte und haben dieses Leben von klein auf kennen und lieben gelernt.
Potsdamer Hütte Im Sellrain
Im Sellrain betreiben Sven Bissert und Ira Kreutzer die Potsdamer Hütte. Die Beiden haben in Deutschland alles hinter sich gelassen, um ein neues Leben ‚auf der Hütte‘ zu beginnen – ohne Erfahrung, aber mit viel Einsatz. Sven beliefert die Hütte mit einer 35 Jahre alten Pistenraupe, doch der letzte steile Anstieg ist oft windverweht und lawinengefährdet. Wenn der Föhnsturm die Ratrac-Spur zubläst, bleiben nur die Markierungsstöcke als Orientierung.
Als gebürtiger Bayer liebt es Sven sich in der Küche kulinarisch auszutoben und schaut, dass er überall ein wenig Bier dazutun kann. Äußerst beliebt ist mittlerweile seine Biersuppe geworden, die seine Tourengeher-Gäste begeistert schlürfen. Doch das war’s dann auch schon mit der Gemütlichkeit: „Leute, die sagen, dass Hüttenwirt nur romantisch ist – mei, das kann schon sein … aber es gibt sicherlich auch Momente, die eher unromantisch sind. So wie jetzt gerade!“, meint er, kurz nachdem es die Hüttenfahne beinahe von der Stange gefetzt hat …
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