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Handwerk

So wird eine Goldhaube genäht

Vergoldete Kupferblättchen, Bouillondrähte aus Gold und alles von Hand in drei- bis vierhundert Arbeitsstunden zusammengenäht. Claudia Dirnbacher aus Klagenfurt stickt Goldhauben aus Leidenschaft – und wir durften ihr dabei zusehen.

Claudia mit einer Goldhaube
Foto: Nadine Poncioni
Mit Nadel und Faden stickt Claudia ein Muster ins Band, das mit goldenen Dekorelementen verziert wird.

Claudia Dirnbacher hat wunde Finger und noch 360 Stunden Arbeit vor sich. Trotzdem würde sie gegen nichts auf der Welt tauschen, was sie da gerade tut. Die Klagenfurterin stickt Goldhauben – ein Handwerk, das so viel Geduld verlangt, dass es heute kaum noch jemand beherrscht.

Dabei wäre es fast nie dazu gekommen. Ihre Schwester Karin musste sie monatelang überreden, bevor Claudia 2011 zum ersten Mal eine Werkstatt in Bad Ischl betrat. Was dort passierte, hat sie selbst überrascht: Eine einzige Berührung des eingespannten Goldbandes hat gereicht, um alles zu verändern. Seitdem gibt sie jeder fertigen Haube einen Namen, weil in den vielen hundert Stunden, die sie daran sitzt, mehr entsteht als nur ein Kopfschmuck.

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Die ganze Geschichte gibt es in der aktuellen Ausgabe des Servus-Magazins zu lesen. Und einen Blick auf Claudias Arbeit gibt es hier im Video:

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Gut zu wissen: Beim Villacher Kirchtag (er findet von 26. Juli bis 2. August statt) bieten die Goldhaubenträgerinnen am 27. Juli diverse selbst gemachte Waren an, der Gesamterlös wird für Kultur- und Sozialprojekte gespendet.

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